Digitale Emotionserkennung: Wie künstliche Intelligenz Demenzpatienten hilft
Ein Tablet hilft, Demenzkranke besser zu verstehen und zu beschäftigen. Manchmal entdeckt der Algorithmus Interessen, die nicht mal Angehörige kennen.
Ein Tablet hilft, Demenzkranke besser zu verstehen und zu beschäftigen. Manchmal entdeckt der Algorithmus Interessen, die nicht mal Angehörige kennen.
Weltweit verwenden immer mehr Unternehmen und Behörden künstliche Intelligenz zur Gesichtserkennung. Dabei sind derlei Programm oft unzuverlässig – und vorurteilsbehaftet.
In Zeiten von Social Distancing suchen viele das Gespräch mit dafür entwickelten Programmen. Eines davon ist der Chatbot Replika.
Microsoft will die Technologie nicht mehr an die Polizei verkaufen, um Schwarze zu schützen. Denn lernende Software ist anfällig für Vorurteile.
Das Start-Up Nect verspricht, Ausweise online zu verifizieren. Der Investor sieht in Automatisierung die Zukunft der Versicherungsbranche.
Facebook hat aus Chats den Bot „Blender“ entwickelt. Von den Menschen hat sich das Programm auch Rassismus und Fake-News abgeschaut.
Wenn Nutzer in Online-Shops plötzlich nach Schutzmasken statt nach Kopfhörern suchen, bringt das die Vorhersage-Algorithmen durcheinander.
Zalando hat vorgemacht, wie folgenreich der Einsatz künstlicher Intelligenz im Arbeitsleben ist. Werden Beschäftigte bald im großen Stil ausgeforscht? Von SPD-Arbeitsminister Heil ist jetzt Klugheit gefordert.
Die EU-Kommission behauptet, künstliche Intelligenz entwickle sich schnell. Aber ein KI-Experte sagt, die Technologien seien seicht, spröde und sehr begrenzt. Sie haben nämlich keine Ahnung von Ursache und Wirkung.
Die EU-Kommission will ihre Ideen zur Regulierung von Datennutzung, künstlicher Intelligenz und Digitalwirtschaft vorstellen – und beweisen, dass die Gesellschaft Daten erfolgreich nutzen kann, ohne ihre demokratischen Werte zu vergessen.
Selbstlernende Algorithmen können Waffensysteme und damit das globale Machtgefüge verändern. Doch der Technologie wohnt ein Dilemma inne.
Dank Algorithmen gelingen auch Handy-Fotografen magazinreife Aufnahmen. So entsteht eine Fake-Realität, mit der Social-Media-Plattformen noch mehr Geld verdienen.
Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission, möchte Regeln für die künstliche Intelligenz festlegen. Google-Chef Sundar Pichai wirbt ebenfalls für neue Standards.
Ganz aufgeregt diskutieren Politiker und Manager, wie künstliche Intelligenz die Welt entweder retten oder zerstören wird. Zeit für etwas Sachlichkeit – und eine Pizza.
Ein japanischer Brettspiel-Computer lässt den Menschen fast immer gewinnen – und ist deshalb besonders beliebt.
Was Beethoven einst begann, soll eine Künstliche Intelligenz nun fertig schreiben: die unvollendete 10. Symphonie. Immer häufiger sind es Maschinen, die Bilder malen, Sonaten komponieren, Bücher schreiben.
Google will seinem Algorithmus beibringen, Menschen besser zu verstehen. Die sollen künftig mehr Suchanfragen so stellen können, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.
Eng Lim Goh baute einen Computer, der besser bluffen kann als Pokerprofis, und einen für die internationale Raumstation ISS. Angst vor technologischem Fortschritt sei unbegründet, sagt er.
Die Datenbank Image-Net beliefert künstliche Intelligenzen auf der ganzen Welt mit verschlagworteten Porträtbildern. Doch wer sein Bild dort hochlädt, könnte eine Überraschung erleben.
In China ist Gesichtserkennung so verbreitet, dass Menschen nach Schönheits-OPs vom Leben ausgeschlossen werden. Eine Webseite zeigt nun, wie künstliche Intelligenz uns auf Fotos sieht.
„Deepfake“-Algorithmen machen es immer leichter, Video und Audio zu fälschen. Erstmals greit ein Krimineller Geld ab, indem er synthetisch die Stimme eines Vorgesetzten nachahmt.
Algorithmen sollen den Erfolg von Filmen, Büchern, Songs vorhersagen. Kann Hollywood so millionenschwere Flops verhindern? Oder heißt das nur: immer mehr vom Gleichen?
Bald könnte künstliche Intelligenz Texte schreiben und mit ihnen Suchmaschinen fluten. Dann werden wir den Zeiten nachweinen, als Menschen noch Schwachsinns-Artikel für Google von Hand produzierten.
Menschen glauben, was sie glauben wollen. Dafür braucht es gar keine perfekte Illusion. Doch die Technik entwickelt sich rasant: Bald könnten die Fälschungen das Netz überfluten.
Kurze Zeit war eine App verfügbar, die Menschen per Deep-Fake-Algorithmus die Kleidung auszog. Die Opfer dieser Technologie: vor allem Frauen.
Uber-Crashs, Flugzeugabstürze, Reaktor-Unfälle: Wer haftet, wenn Maschinen, Algorithmen und Roboter Mist bauen? Oft wird der nächstbeste Mensch zur Rechenschaft gezogen.
Freude, Trauer, Ärger: Amazon entwickelt ein Gadget, das menschliche Gefühle erkennen soll. Auch andere Unternehmen wollen Technik „emotionale Intelligenz“ verleihen.
Braucht Facebook ein Deepfake-Verbot? In einem manipulierten Video lassen Medienkünstler den Konzern-Chef höchstselbst als Bösewicht auftreten.
In einem Quake-Turnier kämpfte Googles KI gegen Menschen. Computerteams gewannen jedes Spiel.
China und das Silicon Valley wetteifern um die Vorherrschaft bei neuen Technologien. Und Deutschland? Debattiert über Risiken und Nebenwirkungen.
Software wird besser darin, menschliche Emotionen zu erkennen und sie auch zu simulieren. Doch lässt sich unsere Gefühlswelt überhaupt adäquat vermessen?
Krisen-Vorhersagen mit KI haben ein altes Informatiker-Problem: Wer Algorithmen mit Müll füttert, bekommt am Ende nur neuen Müll.
Eine Forschergruppe will eine künstliche Intelligenz geschaffen haben, die sich auf High-School-Niveau Texte ausdenkt. Aus Sorge, damit „Fake News“-Produzenten zu unterstützen, soll das Programm erst mal nicht veröffentlicht werden.
Computer werden immer besser darin, sich menschlich zu verhalten. Aber auch Menschen unterwerfen sich Algorithmen: Sind wir nur noch steuerbare Drohnen im Uber-Auto oder auf dem Deliveroo-Fahrrad?
Forscher sind überzeugt: KI wird irgendwann schlauer sein als der Mensch. Bisher allerdings sind die Maschinen absolute Inselbegabungen.
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Der 35-jährige Richard Socher ist einer von wenigen deutschen KI-Experten im Silicon Valley. 2016 verkaufte der Stanford-Wissenschaftler sein KI-Start-up an das US-Unternehmen Salesforce. Heute leitet er deren Forschungsabteilung.
Ludwig Wittgenstein ist zum Lieblingsphilosophen der KI-Ingenieure avanciert. Auch der Mensch, schreibt er, simuliert seine Menschlichkeit nur.
Seit Tagen beschäftigt ein Datenklau Deutschland. Jetzt kommt raus: Verantwortlich ist ein Schüler. Kann jeder zur Bedrohung werden?
Menschen seien nicht nur Datenlieferanten für IT-Konzerne, sagt die Kanzlerin auf dem Digitalgipfel in Nürnberg. Und nach dem „Neuland“-Shitstorm will sie das Digitale jetzt lieber „noch nicht durchschrittenes Terrain“ nennen.
Deutschland muss versuchen, den technologischen Abstand zu China und den USA zu verringern. Auf ethische Standards sollten wir dabei aber auf keinen Fall verzichten.
In der ersten Welle der Digitalisierung haben die USA und Asien Europa abgehängt. Das darf bei der künstlichen Intelligenz nicht wieder passieren. Die Bundesrepublik muss ihre Chance nutzen.
An der Automatisierung der Kriegsführung mit künstlicher Intelligenz arbeiten einige Staaten auf Hochtouren. Es droht ein neuer Nord-Süd-Konflikt.
Nicht nur der Mensch, auch künstliche Intelligenz will sich selbst belohnen. Manche Programme fahren dann nur noch im Kreis oder fressen sogar ihre Kinder.
Selbstfahrende Autos, lernende Maschinen, kommunizierende Roboter: Deutschland investiert in digitale Projekte, weil der Rückstand immer größer wird.
In den USA scannen Firmen die Social-Media-Profile von Job-Kandidaten. Kunden bekommen dann eine Einschätzung des „Charakters“ der Bewerber.
Die Software stellt Einreisenden Fragen, analysiert deren Gesichtszüge, und kann sie als „bedrohlich“ einstufen. Ob die Methode wirklich funktioniert, ist umstritten.
Forscher wollten herausfinden, ob die viel gepriesene Weisheit der Massen Teenagerniveau überschreitet. Das Ergebnis ist umstritten.
Der Staat wird in Zukunft mehr automatisiert entscheiden, mit Folgen für die Bürger. Dafür sind endlich klare Regeln nötig, die Diskriminierung und soziale Kälte vermeiden.
Maschinen wie Pepper, Sophia oder die Hindernisläufer von Boston Dynamics wirken verblüffend menschlich. Dabei sind sie ferngesteuert und täuschen über den eigentlichen Stand der Robotertechnologie hinweg. Da geht noch nicht viel.
Er ist einer der führenden KI-Forscher: Jürgen Schmidhuber spricht über schlaue Maschinen, die das Weltall erobern, das kluge Marketing der US-Konzerne – und darüber, dass die Deutschen nur an sich selbst scheitern können.