Die Toten Hosen: »Trink aus, wir müssen gehen!« trifft die Stimmung des halben Landes
»Trink aus, wir müssen gehen!« Die Toten Hosen legen ein letztes Mal ein neues Album vor. Unser Autor verneigt sich: Tut gut, wenn’s mal wieder laut wird.
»Trink aus, wir müssen gehen!« Die Toten Hosen legen ein letztes Mal ein neues Album vor. Unser Autor verneigt sich: Tut gut, wenn’s mal wieder laut wird.
Für das Filmdrama »Wuthering Heights – Sturmhöhe« hatte Regisseurin Emerald Fennell eigentlich eine besondere historische Authentizität geplant. Jetzt ärgert sie sich.
Es war einer der größten Fälle von Steuerhinterziehung in der Geschichte der Bundesrepublik. In »Die Summe aller Dinge« liefert Autor Oliver Bottini nun den Roman zum Cum-Ex-Skandal. Doch er macht es seinen Lesern nicht zu leicht.
Donald Trump, Horst Seehofer, Friedrich Merz: Angela Merkel hat in ihrer Karriere viele mächtige Männer eiskalt auflaufen lassen. Jetzt hat es Bill und Tom Kaulitz getroffen.
In deutschen Filmstudios fehlen Aufträge, Blockbuster werden in anderen Ländern produziert. Nun hat das Kabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, der Streamer zu Investitionen hierzulande verpflichtet.
Die Seite »R.I.P. Barry Gibb« sammelte innerhalb kurzer Zeit fast eine Million Likes: Eine Falschmeldung zum Tod des letzten überlebenden Bee Gees hat für Aufregung gesorgt. Nicht der erste Fall dieser Art.
Ist es ein schwerer Fehler oder ein Marketinggag? Die Sieger der aktuellen Staffel »Germany’s Next Topmodel« wurden womöglich enthüllt. ProSieben sät Zweifel.
Was würden die Erfinder der modernen Popmusik wohl im Sommer 2026 veröffentlichen? Ein Ex-Beatle liefert die Antwort – und wirkt dabei erstaunlich jung.
Dass sich Taylor Swift und Prinz William gut verstehen, ist schon länger bekannt. Aber so gut, dass die britischen Royals auch zur Hochzeit der Sängerin eingeladen werden? Die Gerüchteküche brodelt – angeheizt von William höchstpersönlich.
Seit 99 Jahren sind Gartenzwerge bei der renommierten Chelsea Flower Show verboten. Bei der vergangenen Ausgabe wurden sie zum erst zweiten Mal erlaubt. In London spricht man schon von einem »Fiebertraum«.
Russell Crowe macht Russell-Crowe-Dinge: In Paris bekamen zunächst Autogrammjäger eine klare Ansage – dann beschwerte sich der Schauspieler über die Berichterstattung zu seinen harschen Worten.
Streit, Zoff, Lärm – klar, es holpert in der Regierung, vieles geht sogar gehörig schief. Aber unterm Strich macht die Koalition in historisch schwierigen Zeiten substanzielle Fortschritte. Was bitte schön erwarten wir eigentlich?
Erst vor Kurzem haben BTS nach vier Jahren Pause wegen Militär- und Zivildienst ihr Comeback gegeben. Nun räumen sie bei den American Music Awards ab. Eine besondere Ehre wird Punk-Ikone Billy Idol zuteil.
Miles Davis feierte ihn als »größten Tenorsaxofonisten aller Zeiten«, Barack Obama ließ sich von seinem Mut inspirieren. Nun ist der Jazzmusiker Sonny Rollins mit 95 Jahren gestorben.
Mit dem Miniatur Wunderland erfanden die Brüder Frederik und Gerrit Braun eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes – und eine der erfolgreichsten. Wie sie in der kleinen Welt eine Lösung für die große finden wollen.
Nach seiner Flucht in den Westen wurde Bohdan Roswadowsky in der Ukraine zum Star – mit damals 17 Jahren, in Abwesenheit. Nun ist er zurückgekehrt.
Sie wissen viel und brauchen Geld? 15-mal wurde die Millionenfrage bei »Wer wird Millionär?« in Deutschland bislang richtig beantwortet. Hier können Sie testen, ob Sie die Antworten gewusst hätten.
Früher war alles besser, aber was Frauen tragen, scheint noch immer mehr zu interessieren, als das, was Frauen sagen: Fünf Erkenntnisse nach zwölf Tagen und Tausenden Stunden Kino auf dem Filmfestival von Cannes.
Ist Deutschland verrückt geworden? Ausländische Medien blicken verwundert bis belustigt auf das Wal-Drama in der Ostsee. Eine niederländische Zeitung fällt ein besonders scharfes Urteil.
Der Film »Fjord« des rumänischen Regisseurs Cristian Mungiu ist von der Jury in Cannes mit dem Hauptpreis des Festivals ausgezeichnet worden. Auch die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach wurde geehrt.
24 Stunden nach seinem letzten Auftritt bei CBS moderierte Stephen Colbert die »Only in Monroe«-Show in Michigan. Am Ende zerlegte er gemeinsam mit Gästen das Set der Sendung.
Das nennt man im Sport »nachtreten«: Donald Trump wirft Stephen Colbert in die Mülltonne: Mit einem KI-generierten Clip »feiert« das Weiße Haus die letzte Sendung des beliebten Talkshow-Moderators.
Vin Diesel heult vor Rührung, Veronica Ferres fürchtet den Tod, Heidi Klum wird zum Pistazieneis: Bei den diesjährigen Festspielen in Cannes sind die Filme noch die kleinste Attraktion.
Hätten wir mit dem so sexpositiven wie feministischen Techno-Pop von Floss mehr Erfolg beim ESC? Ihr Debüt »b0dy c0un1« ist unser Album der Woche. Und: Die Playlist mit zehn neuen Songs, die sich zu hören lohnen.
»Fotzig, feminin und geil«: Funktioniert die Kunst von Ikkimel auch, wenn man vor 1956 geboren wurde? Die Musikerin lädt 50 Menschen ein, den Sound der Generation ihrer Enkel zu entdecken – gern auch in der Ruhezone.
In der neuen Sky-Doku zeigt Ralf Schumacher, wie er mit seinem Verlobten die Hochzeit vorbereitet: verliebt, ein wenig eitel und erfreulich banal. Diese Normalität hat allerdings eine politische Leerstelle.
Oscarpreisträger Christopher Nolan lebt offenbar analog, Mails lässt er sich ausdrucken. Ob er mitbekommt, dass Elon Musk gegen seinen nächsten Blockbuster wettert?
Regisseurin Alice Rohrwacher hat eine Starbesetzung auf die Insel Stromboli gelockt, darunter Isabella Rossellini – und Mick Jagger als Leuchtturmwärter. Die Party zum Drehschluss erboste aber Anwohner, die Polizei kam.
Das Theater Magdeburg bringt ein Stück über den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt 2024 auf die Bühne – inklusive emotionaler Äußerungen von Bürgern der Stadt. Schon vor der Premiere gibt es Protest.
Es war fast schon absurd, wie viele Prominente sich in Stephen Colberts letzter Sendung die Ehre gaben. Der schenkte dem Fernsehen zum Abschied eine Sternstunde. Tat er das ungewollt im Dienst des Systems?
Ein Kommunist, der gutes Essen schätzt: Als Gastro-Kolumnist und Vereinsgründer kämpfte Carlo Petrini um Genuss für alle. Seine »Slow Food«-Idee wirkte weltweit. Nun ist der Aktivist gestorben, er wurde 76 Jahre alt.
Eine Erfolgsserie von Netflix geht zu Ende: Marketingfrau Emily macht in der sechsten Staffel eine Europatour, aktuell wird in Griechenland gedreht. Doch das Finale von »Emily in Paris« wird in Frankreich spielen.
Die AfD feiert viele ihrer Erfolge auf dem Land. Wer das verändern will, sollte Landbewohnern zuhören. Der Sachbuch-Autor Andreas Möller hat genau das getan.
Paris ist um eine Attraktion reicher: Der Künstler JR hat die älteste Brücke über die Seine verhüllt. Geehrt wird damit das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude und dessen Verkleidungstrick von 1985.
Nach dem Krieg blieben viele düstere Familiengeheimnisse im Verborgenen. Was hat das mit den Deutschen gemacht? Und welche Folgen hat der neue Zugang zu Nazi-Akten? Der Soziologe Harald Welzer über den harten Umgang mit der Schuld.
Eigentlich sollte Arne Semsrott in der Stadtbibliothek von Magdeburg eine Lesung halten. Dann sagte die Stadtverwaltung die Veranstaltung ab. Der Aktivist meint, die Stadt habe vor der AfD gekuscht.
Die dritte Staffel von »Die Bachelors« räumt mit einer Grundlüge des Reality-TVs auf: dass die zu vergebenden Männer Liebesschnäppchen sein müssen.
Wir müssen leider drinnenbleiben: 2025 hatten Aktivisten das Sommerinterview mit AfD-Parteichefin Alice Weidel gestört. Jetzt reagiert die ARD.
Die beschwingt-jazzigen Tunes von Pianist Vince Guaraldi sind musikalisches Markenzeichen der »Peanuts«-TV-Speziale. Das US-Innenministerium verwendete sie unerlaubt für eine Social-Media-Grußkarte. Jetzt droht Ärger.
Heute Abend endet eine Late-Night-Ära: Nach mehr als zehn Jahren wird die Sendung des US-Entertainers Stephen Colbert abgesetzt. Seine Gästeliste: vom Feinsten. Seine Fehde mit Trump weckte das Beste in ihm. Ein Blick zurück.
Die re:publica träumte einst davon, mithilfe des Internets eine bessere Welt zu schaffen. Nun wirkt die Konferenz wie das Symbol für die geistige Erstarrung eines progressiven Milieus.
Die Empörung ist groß: ESC-Star Sarah Engels hat Feminismus mit Männerhass gleichgesetzt. Bis vor ein paar Jahren war das völlig normal. Nun verschwinden jüngste Errungenschaften Schritt für Schritt wieder.
Die Jury des Theatertreffens schafft die Frauenquote ab. Eine falsche und sogar reaktionäre Entscheidung – weil ihre Begründung nahelegt, Regisseurinnen seien jahrelang zu Unrecht gehypt worden.