Bundestagswahl 2021: So beurteilt die FDP das Ergebnis
Nur viertstärkste Kraft – aber vermutlich das Zünglein an der Waage bei der Regierungsbildung. Was hat die FDP nun vor?
Nur viertstärkste Kraft – aber vermutlich das Zünglein an der Waage bei der Regierungsbildung. Was hat die FDP nun vor?
Von der Fünfprozenthürde ist die Partei der dänischen Minderheit befreit: Der SSW kehrt nun nach Jahrzehnten zurück in den Bundestag. Was will und was kann der fraktionslose Stefan Seidler in Berlin?
Es kam zwar nicht ganz so schlimm wie erwartet, dennoch haben die Deutschen jetzt ein noch größeres Parlament. Schuld daran ist, gleich doppelt, die CSU.
Olaf Scholz sieht nach der Wahl einen klaren Auftrag für eine Koalition mit Grünen und FDP. Er will so schnell wie möglich mit den beiden Parteien sprechen. Eine neue Regierung solle möglichst vor Weihnachten stehen.
Die Linke hat bei der Bundestagswahl weniger als fünf Prozent der Stimmen bekommen – und wird trotzdem in Fraktionsstärke im Parlament vertreten sein. Möglich macht das eine spezielle Klausel im Wahlrecht.
Das Ergebnis der Bundestagswahl ist denkbar knapp. In den deutschen Tageszeitungen ist von einem möglichen Wandel in der politischen Kultur die Rede – und von einem »Scholz-Effekt«, der schnell verpuffen könnte.
Mehr als fünf Millionen Stimmen hat die Union bei ihrer historischen Niederlage verloren – doch an wen? Und wen konnten Olaf Scholz und die SPD überzeugen? Die Wählerströme im Detail.
CSU-Chef Söder hat davor gewarnt, das Wahlergebnis der Union schönzureden. Bei einer Vorstandssitzung stellte er der FDP Bedingungen, sollte es zu einer Jamaikakoalition kommen.
Für CSU-Chef Söder war noch vor wenigen Wochen klar: Platz zwei »bedeutet am Ende Opposition«. Landesgruppenchef Dobrindt sah das ähnlich. Nun klingt das schon ein wenig anders – trotz historisch schlechtem Ergebnis der Union.
Wiederauferstehung und gute Chancen aufs Kanzleramt: Die Sozialdemokraten sind der Gewinner des Wahlabends. Doch wie geht es nun weiter? Hier die Pressekonferenz mit Olaf Scholz live.
Olaf Scholz hat bekräftigt, dass die SPD die nächste Bundesregierung anführen will. Der SPD-Kanzlerkandidat sieht im Wahlergebnis einen klaren Auftrag für eine Koalition mit Grünen und FDP. Auch Grünenchef Habeck sieht für Scholz einen Vertrauensvorsch…
4,9 Prozent und nur dank Direktmandaten überhaupt wieder im Bundestag: Für die Linken ist das offizielle Wahlergebnis ein Desaster. Wie reagiert die Parteiführung am Tag danach? Jetzt live.
Die Union landet hinter der SPD – mit einem katastrophalen Ergebnis. Doch Armin Laschet hofft weiter aufs Kanzleramt: Er will FDP und Grüne zu einem Bündnis überreden. Kann das funktionieren?
Olaf Scholz will mit einer Ampel-Koalition Kanzler werden. Doch sein Parteichef Norbert Walter-Borjans sagt schon jetzt schwierige Verhandlungen mit der FDP voraus. Bremens Bürgermeister ist optimistischer.
FDP und Grüne gehen als Kanzlermacher aus der Wahl hervor. Aber finden sie wirklich zueinander? Und was werden sie von Laschet und Scholz verlangen?
Eine Jamaika-Koalition ist möglich – und die grüne Parteispitze zeigt sich offen, darüber zu verhandeln. Sie sollte dieses Spiel nicht zu weit treiben: Es wäre die Umkehr der politischen Verschiebung, die das Ergebnis dieser Wahl ist.
Die CSU hat bei der Bundestagswahl in Bayern das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Die Partei von Ministerpräsident Markus Söder kam nur noch auf 31,7 Prozent im Freistaat.
Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans hatte einen anderen Kanzlerkandidaten favorisiert. Nach der Niederlage der CDU fordert er jetzt eine zügige Aufarbeitung. Aber erst nach Koalitionsverhandlungen.
»Das ist ein Erdbeben gewesen«: Sachsens CDU-Ministerpräsident Kretschmer ruft die Parteispitze auf, die klare Niederlage bei der Bundestagswahl einzugestehen.
Der Morgen danach: Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge liegt die SPD bei der Bundestagswahl vor der Union. Das Statement des SPD-Kanzlerkandidaten vor den Beratungen mit seiner Partei jetzt im Livestream.
Das Wahlergebnis stellt die Machtverhältnisse in Berlin auf den Kopf. Die Ära der Volksparteien ist vorbei. Warum wir uns daran gewöhnen müssen und wer jetzt über das Schicksal des Landes entscheidet. Die SPIEGEL-Titelstory.
Von den Grünen und der FDP hängt es nun ab, welche Koalition Deutschland künftig regiert. Beide Parteien halten Vorgespräche untereinander für eine gute Idee.
Erstmals seit 2002 konnte die SPD wieder eine Bundestagswahl gewinnen – entsprechend feierten die wiederauferstandenen Sozialdemokraten im Willy-Brandt-Haus. Nur: Wo war die Parteispitze?
Jens Spahn fordert nach dem historischen Absturz der CDU einen Umbruch für seine Partei. Trotzdem glaubt er nach wie vor daran, dass Armin Laschet Kanzler wird. Wie passt das zusammen?
Die Bundestagswahl verunsichert Europa: Lange Koalitionsverhandlungen drohen die EU auszubremsen – und was sie von der neuen Bundesregierung zu erwarten hat, ist weitgehend unklar.
Am Ende gab es in Berlin doch ein klares Ergebnis: Die SPD mit Spitzenkandidatin Franziska Giffey erreichte 21,4 Prozent – und landete damit vor den Grünen.
Muss Angela Merkel doch noch die Neujahrsansprache halten? Die Kanzlerkandidaten von SPD und Union wollen das möglichst vermeiden. Olaf Scholz und Armin Laschet möchten noch vor Weihnachten am Ziel sein.
Union und SPD sehen beide den Regierungsauftrag bei sich – aber nur eine Partei kann den Kanzler stellen. Wer schafft es jetzt, FDP und Grünen eine Perspektive anzubieten? Hören Sie die Analyse des Wahlabends im neuen Podcast.
Der Wahlabend hat keinen klaren Sieger hervorgebracht, aber viele kleine Gewinner. Darunter: mehrere Frauen und ein Mann. Verlierer gibt es auch – jede Menge. Das ist die Lage am Montag.
Die Sozialdemokraten haben die Bundestagswahl knapp gewonnen: Nach Auszählung aller Wahlkreise kommt die SPD auf 25,7 Prozent. Die Union stürzt auf ein Rekordtief.
Laut BBC war die Wahl von Anfang bis Ende unvorhersehbar, und für die »NYT« kündigen die Ergebnisse eine »chaotischere Politik« nach Merkel an: So berichten internationale Medien über die Bundestagswahl.
Zum ersten Mal seit mehr als 30 Jahren hat die CDU bei einer Bundestagswahl nicht das Direktmandat in Angela Merkels bisherigem Wahlkreis geholt. Stattdessen siegte die 27-jährige Anna Kassautzki von der SPD.
Die AfD fällt hinter ihr Ergebnis von 2017 zurück, die Oppositionsführerschaft ist passé. Das heizt den Machtkampf weiter an – zu beobachten bereits in der Wahlnacht.
Nach dem besten Wahlergebnis ihrer Geschichte können die Grünen wohl mitentscheiden, wer ins Kanzleramt einzieht. Doch Teile der Partei denken schon weiter.
Die FDP fühlt sich als Wahlsieger, obwohl sie in einer Dreierkonstellation der kleinste Partner wäre. Wie will Christian Lindner seine Inhalte durchsetzen? Und was passiert, wenn er wieder kneift?
Die SPD kratzt in Mecklenburg-Vorpommern an der 40-Prozent-Marke, auch weil sie viele Stimmen von der CDU gewonnen hat. Noch größer war aber der Zuwachs durch bisherige Nichtwähler.
Nie zuvor gab es so viel Umfragen wie vor dieser Bundestagswahl. Am Ende lagen die Meinungsforscher nah am Ergebnis – und sie können es gut erklären.
Neben der Wahl zum Bundestag und zum Abgeordnetenhaus entschieden die Menschen in Berlin am Sonntag auch über eine Enteignung von Immobilienkonzernen. Die Auszählung läuft noch, aber es sieht nach einem »Ja« aus.
Bei der Bundestagswahl 2017 gewann die AfD drei Direktmandate – nun sind es deutlich mehr. Besonders stark punkteten die Direktkandidaten der Partei in Sachsen und Thüringen.
Die Grünen sind die Gewinner der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, jedenfalls wenn es um die Wählerwanderung geht. Die AfD gibt Stimmen vor allem an die CDU ab. Welche Partei welche Wählergruppe überzeugt hat – der Überblick.
Grünenchef Robert Habeck ist im Rennen um seinen Flensburger Wahlkreis praktisch nicht mehr einzuholen. Er ist nicht der einzige Grüne, der erstmals ein Direktmandat holt.
Sie haben bei der Bundestagswahl Historisches erreicht: Tessa Ganserer und Nyke Slawik schafften als erste transgeschlechtliche Personen den Einzug in den Bundestag.
Fehlende Papiere, lange Warteschlangen: In Berlin herrschten am Wahlsonntag chaotische Zustände. Die Organisationspannen könnten am Ende sogar das Ergebnis infrage stellen.
Es gab historisch schlechte und historisch gute Ergebnisse bei dieser Bundestagswahl, doch kaum bedenkenlosen Jubel. Die Videoanalysen der SPIEGEL-Redakteure vor Ort.
Julia Klöckner und Philipp Amthor kassieren Schlappen in ihren Wahlkreisen. Der einstige CDU-Hoffnungsträger unterliegt deutlich. Gewinne feiern hingegen Merz und Spahn.
CDU und CSU haben massiv Stimmen eingebüßt, vor allem Sozialdemokraten und Grüne profitieren. Wie die Wählerströme aussehen – und wie verschiedene Altersgruppen abgestimmt haben: die Analyse.
Gelingt es Olaf Scholz, ein Ampelbündnis zu schmieden? SPD-Vize Kevin Kühnert wettert gegen die Steuerpläne der FDP – und will die Mitglieder seiner Partei an einer Koalitionsentscheidung beteiligen.
Scholz und Laschet streiten ums Kanzleramt. Doch wer die neue Regierung führt, entscheiden die beiden Juniorpartner. Was Baerbock und Lindner jetzt tun müssen.
Bei der Bundestagswahl liefern sich SPD und Union ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auch unter Erstwählern zeichnet sich ein knapper Wahlsieger ab – dort allerdings liegen FDP und Grüne vorn.
Die Linke wollte eine Regierung mit SPD und Grünen – nun schrammt sie an der Fünfprozenthürde und könnte womöglich nur über Direktmandate ins Parlament einziehen. Der Partei drohen neue, alte Grabenkämpfe.