Cees Nooteboom ist tot
Cees Nooteboom packte immer wieder aufs Neue seine Koffer. Reisen waren die Grundlage des Werks des Schriftstellers. Mit 92 Jahren ist er »auf seiner geliebten Insel Menorca« gestorben.
Cees Nooteboom packte immer wieder aufs Neue seine Koffer. Reisen waren die Grundlage des Werks des Schriftstellers. Mit 92 Jahren ist er »auf seiner geliebten Insel Menorca« gestorben.
In zahlreichen Fernsehserien spielte James Van Der Beek mit. Mit der Jugendserie »Dawson’s Creek« gelang ihm der Durchbruch. 2024 machte er eine Darmkrebserkrankung öffentlich, der er nun erlag.
So ziemlich jeder dürfte schon mal zu Shakira getanzt haben. Im Mai wird es eine ganze Metropole tun: In Rio de Janeiro spielt der Musikstar ein Gratiskonzert. Damit dürfte sie nach einem Besucherrekord greifen.
Nach Jahren am Limit sorgt die Reform der Filmförderung für eine Atempause. Doch die eigentliche Bedrohung wird von der Politik weiter unterschätzt.
Warum gingen die Dschungelcamp-Moderatoren so vorsichtig mit dem Kandidaten Gil Ofarim um? Ein Podcast des Autors Micky Beisenherz lieferte erstaunliche Hinweise – und wurde dann gelöscht.
Die Super-Bowl-Halbzeitshow ist ein Aufmerksamkeitsgarant für Popstars: Der Auftritt von Bad Bunny lässt seine Streaming-Abrufe in die Höhe schnellen. Der TV-Quotenrekord wurde aber nicht gebrochen.
Habeck? Selbstverliebt. Pistorius? Ein Helmut Schmidt für Arme. Und Merz ein spröder Redner. CDU-Mann Ole von Beust hat das Auftreten von Politikern analysiert. Hier spricht er über Floskeln, Lügen und den Umgang mit der AfD.
Emerald Fennells Filmdrama »›Wuthering Heights – Sturmhöhe‹« mit Margot Robbie und Jacob Elordi ist ein betörendes Werk – ästhetisch, schön, unglaublich sexy. Solange man das Original nicht kennt.
Soll ein Staat Kunstschaffenden das Leben finanzieren? Irland hat sich nach drei Testjahren dafür entschieden: Ein Grundeinkommen für 2000 Kreative wird verstetigt, der Kulturminister rühmt sich einer Pioniertat.
Bevor sie bei den Oscars um die Preise konkurrieren, plaudern die Nominierten beim Essen der Academy traditionell entspannt. Es gibt ein Klassenfoto und Tipps für die Dankesrede. Die Bilder.
Margot Robbie und Jacob Elordi touren mit gefakten Flirts um die Welt, um ihren Film »Wuthering Heights« zu bewerben. Das Spektakel ist ein Beispiel dafür, wie Filme heute vermarktet werden – und warum das schnell nerven kann.
Bob Dylan und Shakira haben es getan – nun macht auch US-Popsängerin Britney Spears Kasse mit ihren Songs. Der Rechteverkauf soll ihr ähnlich viel einbringen wie einst ihrem Kollegen Justin Bieber.
Der Wiener Autor Elias Hirschl legt einen brillanten Roman vor: Was man gemeinhin »Ideenfeuerwerk« nennt, verhält sich zu diesem Buch wie eine matte Wunderkerze zum Silvesterhimmel. Trotzdem ist das Buch unlesbar.
Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine gilt die russische Band Slaughter to Prevail als regierungskritisch und musste ihr Land verlassen. Nun wurden ihre Konzerte in Istanbul untersagt – aus religiösen Gründen.
Casey Wasserman vertritt die größten Künstlerinnen und Künstler der Welt. Jetzt holt ihn sein Kontakt zu Jeffrey Epstein ein: Eine seiner größten Klientinnen distanziert sich von ihm.
Menschen wurden erschossen, vor laufenden Kameras. Die Videos aus Minneapolis haben uns erschüttert. Aber was haben wir da eigentlich wirklich gesehen?
Beim Wiedersehen nach dem Dschungelfinale klammert sich RTL weiter verzweifelt an das Narrativ des zwangsschweigenden Gil Ofarim. Und versieht Ariel plötzlich mit dem Giftkompliment »Powerfrau«.
Im Zuge des Diebstahls im Louvre wurde die Krone von Kaiserin Eugénie stark verformt und beschädigt. Nun soll das Schmuckstück mit mehr als 1.300 Diamanten aber wohl vollständig restauriert werden.
Der Auftritt von Latino-Popstar Bad Bunny versetzt Donald Trump in Rage. Anhänger des US-Präsidenten versuchten sich an einer Alternativshow. Doch den Kampf um die Deutungshoheit gewinnen sie so nicht.
Der Auftritt von Latino-Popstar Bad Bunny versetzt Donald Trump in Rage. Anhänger des US-Präsidenten versuchten sich an einer Alternativshow. Doch den Kampf um die Deutungshoheit gewinnen sie so nicht.
Die Oscarpreisträgerin lebt in einer heterosexuellen Beziehung, spielt aber häufig Rollen in queeren Kontexten. In einem Interview hat Olivia Colman nun verraten, sie habe sich »schon immer irgendwie nicht-binär« gefühlt.
Oasis haben mit ihren Comebackkonzerten das britische Musikjahr geprägt. Doch sie spielten dabei ausschließlich Songs, die Noel Gallagher schon vor Jahren komponiert hat. Hat er dafür einen Songwriterpreis verdient?
RTL kürt Gil Ofarim tatsächlich zum unverdienten Sieger des Dschungelcamps. Damit macht der Sender das lieb gewonnene Ritual am Jahresanfang zu einer rundum belastenden Erfahrung.
In nur 13 Minuten macht Bad Bunny die Super‑Bowl‑Halbzeit zur wohl politischsten Show, die es in der NFL je gab. Auf den ersten Blick mehr Gute-Laune-Pop als Protest – doch wer auf Pause drückt, entdeckt viel mehr.
Bei »Caren Miosga« trifft der AfD-Co-Chef Tino Chrupalla auf eine konzentrierte und nachsetzende Moderatorin, die ihm Geschmacklosigkeiten vorhält und ihn zur Faktentreue mahnt. Wo die Grenzen des Talks sind, sah man allerdings auch.
Ermittlungen unter Saar-Hillbillys: Kommissarin Baumann musste ins Heimatdorf zurück und Jugendtraumata aufarbeiten. Jetzt reicht es langsam mit den Konfrontationstherapien im »Tatort«. Oder sind Sie anderer Meinung?
Schon seine Teilnahme am Dschungelcamp wurde kontrovers diskutiert, sein Auftreten in der RTL-Sendung machte es nicht besser. Nun hat der Musiker Gil Ofarim das Finale der Show und damit 100.000 Euro gewonnen.
Schon wieder Shakespeare: Nach dem Ludwigshafener Team versucht sich die Saar-Truppe an einer »Romeo und Julia«-Modernisierung, dieses Mal vor grauer Grubenstadtkulisse. Ein »Tatort« über junge Liebe und alte Würste.
Auf den letzten Metern wollen Simone und Patrick Antworten von Gil und bekommen aalige Ausweichmanöver. RTL erklärt das Dschungelcamp derweil zum postfaktischen Format.
Krimifan Bastian Pastewka als wendiger Betrüger ist die ideale Besetzung für einen Schwank in gemütlicher Atmosphäre. Wäre nur die Geschichte etwas origineller.
Mit mehr als zehn Jahren Verspätung soll im September die Kölner Oper wieder in der Innenstadt eröffnen. Das Ergebnis soll die fast 800 Millionen Euro Baukosten rechtfertigen und neues Publikum anziehen.
Whoopi Goldberg und ihre Co-Moderatorinnen von »The View« kritisieren immer wieder lautstark die Regierungspraktiken von Präsident Trump. Nach dessen Beschwerde wird nun eine Untersuchung eingeleitet.
Der deutsche Regisseur Wim Wenders ist Jurychef der Berlinale 2026. Er sitzt im Kino am liebsten in der zweiten Reihe – und sagt, dass Filmeschauen durchaus auch Arbeit sein kann.
Queere Profis haben es im Männersport nicht leicht, die NHL gilt als besonders konservativ. Eine Serie aus Kanada bringt ein schwules Spielerpaar auf die Leinwand. Für die Liga könnte sich damit einiges ändern.
Für die Theaterrevue »Munich Machine« lässt der Regisseur Ersan Mondtag einen legendären Filmregisseur als Reiseführer für Außerirdische durch die Stadt München spazieren.
Preisverleihung mit Showeinlage: Um den begehrten Puddingtopf in Harvard zu bekommen, musste Michael Keaton gegen eine Nemesis antreten – den Filmpreis, der ihm bisher verwehrt wurde.
Die Zuschauer trennen am Tag 15 das tragende Erzfeind-Duo dieser Staffel: Ariel fliegt, Gil bleibt. Er äußert sich erstmals zu seinem Prozess – und lügt dabei.
99 Prozent Zustimmung bei Kinogängern, acht Prozent bei der Kritik: So uneins wie bei »Melania« waren Publikum und Presse auf dem Filmbewertungsportal Rotten Tomatoes noch nie.
6euroneunzig ist ein Berliner Rapduo, das den Jungs ihr Mackergehabe mit sextriefenden Texten ins Feminine spiegelt. Auf ihrer neuen EP geht es aber auch um mehr. Außerdem: Meme-Künstler Joji und eine neue Playlist.
Mit ihrem Song »Boyfriend« landete Bethany Cosentino 2010 einen Hit. Nun wurde bekannt, dass der Chef ihrer Booking-Agentur Casey Wasserman in den Epstein-Files auftaucht. Die Musikerin kocht vor Wut.
Sir Ian McKellen ist für eindrucksvolle Filmrollen bekannt. Nun hat er in Stephen Colberts »Late Show« gezeigt, was er von der aktuellen US-Politik hält – mithilfe eines 400 Jahre alten Theatermonologs.
Nirgendwo plagt die Ermittlungsbeamten mehr Familienfrust als an der Saar. Jetzt wird Kommissarin Baumann in das finstre Dorf zurückgezogen, aus dem sie einst floh. Wann ist das junge »Tatort«-Team endlich austherapiert?
Wie macht man Witze über Trumps Ansprüche auf Grönland? Die Satiriker von »Extra 3« versuchten es mit einer Aktion vor Ort – und machten sich damit keine Freunde. Statt des Clips sendete der NDR nun eine Entschuldigung.
Noch nie erzielte ein Werk von Michelangelo bei einer Auktion einen so hohen Preis: Eine bislang unbekannte Studie des Meisters hat in New York einen neuen Besitzer gefunden. Die Entdeckungsgeschichte ist spektakulär.
Football? Fast schon Nebensache: Beim Super Bowl sind für viele Zuschauer die Werbespots genauso spannend wie das Spiel. Welche Promis die PR-Abteilungen in diesem Jahr verpflichtet haben.
Das deutsche Kino verbucht gute Zahlen, die Stimmung in der Branche ist dennoch schlecht. Nun gab es kurz vor der Berlinale eine Einigung bei der Filmförderung. Es war höchste Zeit.
Amazon-Chef Jeff Bezos versprach einst, die »Washington Post« vor dem Untergang zu retten. Dass er nun Hunderte Journalisten entlässt, zeigt, warum man Multimilliardären keinen Glauben schenken sollte.
Ein Film aus dem Irak hat in Cannes die Zuschauer bezaubert und weltweit die Kritiker. Die Tragikomödie »Ein Kuchen für den Präsidenten« handelt von einem Mädchen, seiner Großmutter und magischen Orten in schweren Zeiten.
David Ellison will den Kampf um Warner Bros. Discovery nicht aufgeben. Der CEO des US-Entertainmentriesen Paramount wendet sich nun sogar mit einem offenen Brief an deutsche Medienschaffende und das Publikum.
Endlich hat sich die deutsche Netflix-Abteilung mal wieder was getraut: Die Serie »Unfamiliar« zeigt ein düsteres Berlin, das von Schurken und Spionen bevölkert ist.