Leipziger Buchmesse: Maximilian Krah darf seinen Roman nicht vorstellen
In Leipzig wollte Maximilian Krah sein Buch »Die Reise nach Europa« präsentieren. Daraus wird nun nichts. Es gebe »massive Sicherheitsbedenken«, heißt es von der Buchmesse.
In Leipzig wollte Maximilian Krah sein Buch »Die Reise nach Europa« präsentieren. Daraus wird nun nichts. Es gebe »massive Sicherheitsbedenken«, heißt es von der Buchmesse.
Im Dezember reisen die Kaulitz-Brüder für das ZDF nach Halle (Saale). Das Hotelangebot scheint sie bislang nicht zu überzeugen. Ein Mitarbeiter der Stadt hat nun zugesichert, sie notfalls selbst zu beherbergen.
Ein Musiker spielte »Somewhere over the Rainbow«, Freunde waren per Zoom dabei: Kimberly und James Van Der Beek haben vor dem Tod des Schauspielers ein zweites Mal Ja zueinander gesagt.
»Dieser Beitrag entsprach nicht unseren hohen Standards«: Die stellvertretende ZDF-Chefredakteurin hat sich im »heute-journal« an das Publikum gewandt. Hintergrund war ein »Doppelfehler« des Senders.
Zahlreiche Schauspieler und Regisseure haben Kritik an der Berlinale in der Gaza-Frage geäußert. Sie werfen dem Filmfestival Zensur vor.
Das ZDF hat in einem Beitrag des »heute journal« KI-generierte Inhalte verwendet, ohne das zu kennzeichnen – also Fake News verbreitet. Schlimmer als der Fehler ist nur der Umgang des Senders damit.
In Krimis spielte er oft den Fiesling, aber auch Helmut Kohl gehörte zu seinen Rollen: Schauspieler Lambert Hamel, jahrzehntelang Theaterstar der Münchner Kammerspiele und anderer Bühnen, ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Verweigert CBS die Ausstrahlung eines Interviews mit einem demokratischen Politiker? Stephen Colbert erhebt in seiner Show schwere Vorwürfe gegen seinen Haussender. Einen Weg, das Interview zu zeigen, findet er trotzdem.
Er gehörte zu den einflussreichsten Regisseuren des Dokumentarfilms, in seinen Werken porträtierte er oft den Alltag der Menschen in den USA. Nun ist Frederick Wiseman im Alter von 96 gestorben.
Im »heute journal« waren am Sonntag Bilder zu sehen, die mit einer künstlichen Intelligenz erstellt wurden. Das Problem: Dies war nicht gekennzeichnet. Also entfernte der Sender die Passagen nachträglich.
Robert Duvall wurde durch Meisterwerke wie »Der Pate« und »Apocalypse Now« einer der größten Nebendarsteller Hollywoods. Die Stars in seinen Filmen stellte er oft in den Schatten.
Viele Fernsehzuschauer verfolgen die Olympischen Winterspiele, auch jüngere begeistern sich für die Wettkämpfe in Italien. Eine Sportart lockt besonders viele Menschen vor die Geräte.
Die vierte Staffel der Erfolgsserie »Teheran« wird derzeit in Griechenland gedreht. Dort starb nun die Produzentin der israelischen Reihe, Dana Eden. Ihre Firma tritt Spekulationen zur Todesursache entgegen.
Drei Tage Verhandlung im Theater voller Roben, Zeugen, Ordnungsrufe. Der »Prozess gegen Deutschland« in Hamburg will demokratische Argumente sortieren. Doch er verteilt vor allem eins: Aufmerksamkeit.
Henrike Naumann ging der Gesellschaft auf den Grund und zeigte, was sie dort fand. Sie schuf Werke, die jeder sofort kapiert, in denen es auch jeden sofort gruselt. Es hätte noch viele davon gebraucht.
An der Himmelspforte abgelehnt: Peter Kurth überlebt seinen letzten »Polizeiruf«-Einsatz nur knapp, aber bravourös. Oder sind Sie anderer Meinung?
An der Himmelspforte abgelehnt: Peter Kurth überlebt seinen letzten »Polizeiruf«-Einsatz nur knapp, aber bravourös. Oder sind Sie anderer Meinung?
Der Wettbewerbs-Beitrag »Rose« handelt von einer Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Dem Regisseur Markus Schleinzer ist ein großartiges Drama gelungen – vor allem dank seiner Hauptdarstellerin Sandra Hüller.
Abschluss der Trinker-Saga: Peter Kurth kippt die letzten Gläser im »Polizeiruf«. Halle auf die versoffene Tour? Nicht ganz – in der Krimi-Elegie nach Clemens Meyer wird auch geweint und gesungen.
Ein disqualifizierter Helm wird zur Farce, der Führerschein aufgeschoben und immer schön Lächeln in Trumps Amerika: So blicken die Cartoonisten Thomas Plaßmann und Leonard Riegel auf das Weltgeschehen der Woche.
Ja, das meint sie wirklich so: Die Wiener Philosophin Miriam Metze ist davon überzeugt, dass unerwiderte Liebe Glück bringen kann. Für Menschen mit Liebeskummer hat sie Gedanken, die den Schmerz erträglich machen.
Wenige Kunstwerke stehen so für die Aufarbeitung von Kolonialgeschichte wie die Benin-Bronzen. Sie bestehen aber weder hauptsächlich aus Bronze noch stammen sie aus dem heutigen Staat Benin. Die visuelle Erklärung.
Der größte Berlinale-Promi kommt nicht vom Kino, setzt aber neue Regeln der Selbstinszenierung: Musikerin Charli xcx zeigt auf dem Filmfest eine Mockumentary über Fluch und Segen ihres neuen Ruhms als »Brat«-Ikone.
İlker Çatak, oscarnominiert für »Das Lehrerzimmer«, führt sein Publikum gern aufs gesellschaftliche Glatteis. Im Berlinale-Wettbewerb ist nun sein neuer Film »Gelbe Briefe« zu sehen – eine kluge Warnung vor autokratischen Tendenzen.
Dua Lipa, PinkPantheress, Caroline Polachek: Die angesagtesten Pop-Sängerinnen leihen ihre Stimmen für das neue Album von Hyperpop-Produzent Danny L Harle. »Cerulean« feiert ganz unironisch den Eurodance der Y2K-Ära.
Auf dem Eis sind sie Rivalen, hinter verschlossenen Türen ein Liebespaar: Die Low-Budget Serie »Heated Rivalry« über zwei queere Sportler wurde schnell zum Hype. Warum sie einen Nerv trifft und was sie verändern kann.
Auf dem Eis sind sie Rivalen, hinter verschlossenen Türen ein Liebespaar: Die Low-Budget Serie »Heated Rivalry« über zwei queere Sportler wurde schnell zum Hype. Warum sie einen Nerv trifft und was sie verändern kann.
Wim Wenders nannte das Kino ein »Gegengewicht zur Politik« und wollte sich als Jurypräsident der Berlinale nicht zum Gazakrieg äußern. Deshalb hat die indische Autorin Arundhati Roy ihre Reise zum Festival abgesagt.
Die Filme sind stark, die Zahlen gut, und bei der Filmförderung ist endlich der Durchbruch gelungen: Das deutsche Kino befindet sich im Aufschwung. Doch ausgerechnet jetzt schwächelt die Berlinale.
Peter Kurth leert als großer Schweiger ein paar letzte Gläschen. Der finale »Polizeiruf« aus Halle ist lakonisch bis kurz vor dem Verstummen – zum Glück hat jemand ’ne Ukulele dabei.
Im Olympia-Vorspann des italienischen Fernsehens ist der berühmte »Vitruvianische Mensch« von Leonardo zu sehen. Allerdings mit digital ausradierten Genitalien. Die Opposition schäumt, die Rai findet die Kontroverse fadenscheinig.
»Die Stuber« steht seit 1955 in vielen deutschen Küchen: Das Kochbuch »Ich helf dir kochen« wurde millionenfach verkauft. Nun ist die Frau, die sich hinter dem Autorinnen-Pseudonym Hedwig Maria Stuber verbarg, gestorben.
Vor 100 Jahren wurde der Designer Verner Panton geboren. Der SPIEGEL ist besonders mit ihm verbunden, Panton gestaltete einst die Büros – und eine Kantine, die geliebt und gehasst wurde, weil sie daherkam wie ein psychedelisches Wohnzimmer.
Gleich drei Superhelden sind im starbesetzten Noir-Thriller »Crime 101« zu sehen, aber echte Superkräfte haben vor allem die gute Storyvorlage und die schön altmodische Inszenierung von Regisseur Bart Layton.
Der US-Präsident sieht sich durch einen BBC-Bericht »falsch und diffamierend« dargestellt. Die Briten versuchten, Trumps Milliardenklage abweisen zu lassen – und scheiterten vorerst.
Regisseur Tom Tykwer und Produzent Uwe Schott leiten zusammen die Firma X Filme, gerade haben sie die finale Staffel der Erfolgsserie »Babylon Berlin« abgedreht. Hier sagen sie, wie sie neue Hits planen – und Flops verkraften.
Die Techbranche hat einen neuen Frauentypus hervorgebracht: die Ex-Gattin, die sich nach lukrativer Scheidung das Image nicht vom Ex-Mann ruinieren lassen will. Und nach dem echten Sinn im Leben sucht.
Im Berlinale-Wettbewerbsfilm »Rose« spielt Sandra Hüller eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Die gefeierte Schauspielerin hat in der Rolle dazugelernt, wie sie sagt: »Eine Hose beschützt einen immer«.
Die Liebesgeschichte zwischen John F. Kennedy Jr. und Carolyn Bessette fasziniert noch immer. Die Serie »Love Story« begnügt sich jedoch damit, eine Edel-Soap zu sein.
Camus und Chandler fand ein Kritiker in seinen Texten. Ein Werk für Connaisseure, aber einen Hauch von Weltruhm erlebte der Schriftsteller trotzdem, wenn auch nur auf dem Umweg der Verfilmung seines Kriminalromans »Drive«.
Der Schauspieler Paul Boche fing vor einigen Jahren mit dem Laufen an. Heute schafft er enorme Distanzen, weil er lernte, sein Tempo richtig zu dosieren.
In »Einstein im Bade« entpuppt sich ein Streit unter Wissenschaftlern im Jahr 1920 als professionelle und moralische Herausforderung für einen Hoteldirektor. Merke: Auch ein Roman über die Relativitätstheorie kann Spaß machen.
Der ghanaische Gitarrist galt als zentrale Figur der westafrikanischen Musikszene. Noch im letzten Jahr brachte er eine Platte heraus. Jetzt ist Ebo Taylor im Alter von 90 Jahren gestorben.
Viele Menschen sind »bocklos«, sie verspüren keinen Drang, mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner zu schlafen. Maria Popov ging das auch so ‒ dann sah sie ein YouTube-Video.
1971 spielte er die Rolle seines Lebens: den scheinsuizidalen Harold in Hal Ashbys Komödie »Harold und Maude«. Eine große Karriere blieb Bud Cort danach versagt. Nun ist der Schauspieler gestorben, er wurde 77 Jahre alt.
Eine Elite, die sich unantastbar wähnt – und Bürger, die dieser Elite alles zutrauen. Die Epstein-Akten erzählen eine irre Verschwörungsgeschichte, die auch noch stimmt. Das ganze System steht dadurch infrage.
Wegen ihres genetisch erhöhten Krebsrisikos hat sich Angelina Jolie 2013 vorsorglich Brüste und Eierstöcke entfernen lassen. In ihrem neuesten Film spielt sie eine Frau, bei der Brustkrebs diagnostiziert wird.
Der iranische Regisseur Sohrab Shahid Saless fand in Deutschland auf der Leinwand eine neue Heimat. Und prägt noch Jahre nach seinem Tod eine Generation von Filmemachern.
Mit dem frühen Tod von James Van Der Beek ist die Jugend für Millennials endgültig vorbei. Seine Rolle des einfühlsamen Filmnerds in der Teenie-Soap »Dawson’s Creek« prägte ein ganzes Genre. Das Ende gleicht einem Serienfinale.