Nachruf auf Jean-Luc Godard: Regisseur ohne Regeln
»Lebe gefahrvoll bis zum Schluss« hieß eine Maxime aus seinem großen Film »Außer Atem«. Auf seine Art hat sich der Regisseur und Revoluzzer Godard bis zuletzt daran gehalten.
»Lebe gefahrvoll bis zum Schluss« hieß eine Maxime aus seinem großen Film »Außer Atem«. Auf seine Art hat sich der Regisseur und Revoluzzer Godard bis zuletzt daran gehalten.
Schon mit seinem ersten Langfilm, »Außer Atem«, brach er mit den Konventionen des europäischen Kinos. Er blieb ein Freigeist des Films. Jean-Luc Godards Leben und Werk in Bildern.
Jean-Luc Godard gilt als Meister der Nouvelle-Vague und als einer der einflussreichsten Regisseure der Filmgeschichte: Jetzt ist er im Alter von 91 Jahren gestorben.
Der Tod von Elizabeth II. verhilft Netflix zu höheren Abrufzahlen. Ursache ist offenbar die preisgekrönte Serie »The Crown«, die das Leben der Königin über die Jahrzehnte thematisiert.
Bestes Drama, bester Drehbuchautor, bester Nebendarsteller: Die Mediensatire »Succession« hat gleich mehrere der wichtigsten TV-Preise gewonnen – die ganz großen Emmy-Erwartungen erfüllten sich aber nicht.
Im Laufe seiner Karriere wurde Ramsey Lewis mit drei Grammys ausgezeichnet, zuletzt arbeitete der Jazzpianist noch an einem neuen Album und seinen Memoiren. Nun ist er im Alter von 87 Jahren gestorben.
Der Moderator Aurel Mertz will unterhalten – und Debatten anstoßen. Dafür legt er sich mit der Polizei an, scherzt über Rothaarige oder kabbelt sich auf Twitter mit Reitsportfans. Was ist gute Comedy, was nur Provokation?
Zweiter Film, erster Schauspielpreis: Nach seinem viel diskutierten Auftritt in Venedig ist Harry Styles in Toronto im Drama »My Policeman« zu sehen. Die Festivalleitung zeichnete das Ensemble mit dem Tribute Award aus.
Spanien trauert um »einen der großen Schriftsteller unserer Zeit«: Javier Marías ist im Alter von 70 Jahren gestorben. In Deutschland wurde er mit »Mein Herz so weiß« zum Bestsellerautor – auch dank des Lobs eines Kritikers.
Das böse Geld führt zur bösen Täterin: Der Schweizer »Tatort« über die Pharmaindustrie unterforderte mit öder Eindeutigkeit. Oder sind Sie anderer Meinung?
Für seinen neuen Film hat Starregisseur Steven Spielberg tief in der eigenen Familienhistorie gegraben. Die Erfahrung beschreibt er nun als »beängstigend«.
Ein Expertenrat warnt, dass die ohnehin umstrittene Documenta noch demagogischer sei als befürchtet. Allerdings ist sich das Gremium uneins, wie scharf die Verurteilung der Schau ausfallen sollte.
»Folge dem Geld oder dem Sperma!« Die Schweizer Kommissarinnen setzen bei ihren Untersuchungen gegen die Pharmaindustrie auf 08/15-Feindbilder. Schlechtfühl-»Tatort« für schlichte Gemüter.
Es gab viele gute Filme beim Festival in Venedig, doch der Goldene Löwe ging an eine brave Dokumentation. Ausgerechnet ein Kannibalenfilm sorgte für eine positive Überraschung.
Isolde Schmitt-Menzel erschuf die orangefarbene Zeichentrickmaus, die 1971 erstmals in der »Sendung mit der Maus« zu sehen war. Nun ist die Grafikerin im Alter von 92 Jahren gestorben.
Isolde Schmitt-Menzel erschuf die orangefarbene Zeichentrickmaus, die 1971 erstmals in der »Sendung mit der Maus« zu sehen war. Nun ist die Grafikerin im Alter von 92 Jahren gestorben.
Sie die gefühlskalte Dirigentin, er der verlassene Ire: Cate Blanchett und Colin Farrell sind für ihre Rollen in den Filmen »Tar« und »The Banshees of Inisherin« ausgezeichnet worden.
Sie die gefühlskalte Dirigentin, er der verlassene Ire: Cate Blanchett und Colin Farrell sind für ihre Rollen in den Filmen »Tar« und »The Banshees of Inisherin« ausgezeichnet worden.
Im Berliner Humboldtforum haben Fidschianer ein 100 Jahre altes Boot nachgebaut. Es gibt Kritik an dem Projekt, die auch mit der Kolonialzeit zusammenhängt. Doch die Pazifikbewohner wollen nach vorne schauen.
Das »Sommerhaus der Stars« ist oft laut und ordinär – und trotzdem das derzeit beste Realityformat: Weil man darin etwas über Menschen lernen kann.
Die in Kuba geborene Schauspielerin Ana de Armas hat eine ungewöhnliche Hollywoodkarriere gemacht. Nun präsentiert sie sich in Venedig im Film »Blond« in der Rolle von Marilyn Monroe. Eine Begegnung.
Genug gefiedelt: Die R&B-Revolutionärin und Violinistin Sudan Archives lässt als »Natural Brown Prom Queen« ihren Popstar-Anspruch raushängen – unser Album der Woche. Und: Masturbations-Blues mit Ozzy Osbourne.
Panscher und Rechtsverdreher: Der Schweizer »Tatort« beschäftigt sich mit dem Milliardenmarkt der Medikamentenforschung – sediert das Publikum aber lediglich mit den bekannten Abziehbildern des Bösen.
Fotograf Chris Levine hielt Queen Elizabeth einst mit geschlossenen Augen fest. Der SPIEGEL zeigt »The Lightness of Being« auf seinem aktuellen Cover. Das Bild wurde weltberühmt, weil es die Monarchin in einem besonderen Moment zeigt.
Fotograf Chris Levine hielt Queen Elizabeth einst mit geschlossenen Augen fest. Der SPIEGEL zeigt »The Lightness of Being« auf seinem aktuellen Cover. Das Bild wurde weltberühmt, weil es die Monarchin in einem besonderen Moment zeigt.
Edgar Reitz wollte schon früh raus aus dem Hunsrück – später schuf er mit seiner Mammut-Serie »Heimat« ein Epos über ein zutiefst deutsches Gefühl. Wie blickt der 89-Jährige heute auf sein Werk?
Der Skandalrocker mit Heroin, Crack und Gefängnis, das war mal. Heute lebt Pete Doherty auf einer Klippe in der Normandie, malt und versucht, keine Drogen zu nehmen – was ist passiert?
2010 schrieb Jennifer Egan ein Portrait unserer Zeit, ein Bestseller über soziale Medien, die Musikindustrie und getriebene Menschen. Jetzt erscheint ihr Roman „Candy Haus” – ist es wieder ein Hit?
Waren Kinder beim Dreh von »Sparta« Nacktheit und Gewalt ausgesetzt? Das Toronto Filmfestival will Ulrichs Seidls Film nach Veröffentlichung von Vorwürfen im SPIEGEL nicht mehr zeigen.
Als Sänger von The xx gab sich Oliver Sim verschüchtert, jetzt wirkt er entfesselt: Auf seinem Soloalbum enthüllt der Brite seine HIV-Infektion und spielt mit Horrormotiven. Er will alles, nur kein Mitleid.
Nach dem Skandal um Vetternwirtschaft beim RBB soll nun die WDR-Verwaltungsdirektorin Katrin Vernau in der ostdeutschen Anstalt aufräumen. Wieder eine Frau aus dem Westen. Was kann sie – und was nicht?
In den USA tauchten 16 Kunstwerke aus illegalem Handel auf, Schmuggler hatten die Stücke in Ägypten gestohlen. Nun gingen sie nach Kairo zurück. Mehrere Artefakte befanden sich im Besitz des Sammlers Michael Steinhardt.
Nun wird es persönlich: Angela Merkel will in ihren Memoiren Einblicke in ihr Leben gewähren. Der Verlag verspricht »exklusive« Geschichten der Altkanzlerin, auch jenseits ihrer politischen Laufbahn.
Die Gemälde der Obamas sind anders als die vielen Porträts, die schon im Weißen Haus hängen – doch auch sie achten die Tradition. Aus den Bildern lässt sich erkennen, was ihnen wirklich wichtig ist.
Udo Lindenberg ist Hamburger Ehrenbürger, erst der zweite Musiker nach Johannes Brahms. Der Festakt verwandelte das ehrwürdige Rathaus für eine Nacht in eine Traumfabrik – die Party brachte ein Sängerkollege.
Den Debütfilm des Modefotografen sahen allein in Frankreich 1974 fast neun Millionen Menschen in den Kinos: »Emmanuelle« wurde zum Symbol seiner Zeit. Nun ist der Regisseur Just Jaeckin gestorben, er wurde 82 Jahre alt.
Der Berliner Ableger des berühmten Wachsfigurenkabinetts von Madame Tussaud begrüßt einen Neuzugang: Pünktlich zur Debatte über den Kanzleretat wurde das lebensgroße Abbild von Olaf Scholz präsentiert.
Die Medienregulierer des Golf-Kooperationsrats drängen Netflix dazu, bestimmte an Kinder gerichtete Inhalte aus dem Programm zu nehmen – andernfalls droht ein Verbot. Es dürfte um LGBTQ-Themen gehen.
Die geschasste RBB-Intendantin Patricia Schlesinger hat sich zu den Filz-Verdächtigungen geäußert. In einem »Zeit«-Interview gibt sie Fehleinschätzungen zu – und weist Luxuswahn-Vorwürfe strikt zurück.
Er galt Fans des Horror- und Fantasy-Genres als Meisterautor; in Deutschland war er vor allem durch zwei gemeinsame Romane mit Stephen King bekannt. Nun ist der US-Schriftsteller Peter Straub mit 79 Jahren gestorben.
Sechs Konzerte in Europa hätten ihm viel abverlangt, sagt Justin Bieber, er fühle sich erschöpft. Daher werde er vorerst keine weiteren Auftritte des Sängers mehr geben.
Sie gelten als die beiden großen schottischen Krimi-Autoren, nun hat Ian Rankin ein Manuskript des 2015 verstorbenen William McIlvanney vollendet. Solche Projekte gehen selten gut – dieser Roman ist eine Ausnahme.
Erneut gibt es Berichte über Vetternwirtschaft im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Beim NDR in Hamburg soll eine Führungskraft Kunden der PR-Agentur ihrer Tochter begünstigt haben. Vorwürfe kommen auch aus dem Sender selbst.
Lars Vogt wurde mit dem renommierten Brahms-Preis ausgezeichnet, vor zwei Jahren übernahm er die Leitung des Orchestre de Chambre in Paris. Jetzt ist er im Alter von 51 Jahren gestorben.
Die Regisseurin Olivia Wilde und der Sänger Harry Styles, privat liiert und ein Traumpaar der Klatschmedien, haben ihren gemeinsamen Film »Don’t Worry Darling« vorgestellt. Man muss sagen: Schurke steht ihm gut!
Sie kanzelt ihre Angeklagten ab wie eh und je: Die Rückkehr von Richterin Barbara Salesch ist überraschend tröstlich – und das modernste Revival-Format der RTL-Retroparade.
Das dritte Entlastungspaket soll die Deutschen beruhigen. Ziemlich beunruhigend wirkte allerdings das Monumentalwerk, vor dem Kanzler Scholz es präsentierte – zumal das Erbe seines Erschaffers belastet ist.
Vor mehr als 20 Jahren wurde David Young offizielles Mitglied von Element of Crime. Nun ist der britische Musiker gestorben. »Er war uns Mitstreiter, Kollege, Lehrer, Freund und Bruder«, erklärte die Band auf Facebook.
Peter Seaton sah in seinem Wandgemälde eines ukrainischen und russischen Soldaten ein Zeichen des Friedens. Doch Kiews Botschafter in Australien war empört. Jetzt hat der Künstler reagiert.
Vereinigt im Frauenhass: Der »Tatort« erzählte von einem Hauptmann, der sich mit einem Gleichgesinnten zum Mord verabredet. Ein schwacher Krimi-Saisonauftakt. Oder sind Sie anderer Meinung?