Gotthold Ephraim Lessings Trauerbriefe: Schöner schreiben – die Deutschkolumne
Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 81: Gotthold Ephraim Lessings Trauerbriefe.
Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 81: Gotthold Ephraim Lessings Trauerbriefe.
Nicht nur auf den Festivalbühnen, auch in der Musikproduktion ist der Frauenanteil niedrig. Das zeigt eine Studie der MaLisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler. Quoten könnten helfen, sagen sie.
Nicht nur auf den Festivalbühnen, auch in der Musikproduktion ist der Frauenanteil niedrig. Das zeigt eine Studie der MaLisa-Stiftung von Maria und Elisabeth Furtwängler. Quoten könnten helfen, sagen sie.
Familie und andere Verbrechen: Der »Tatort« zeigte psychologisch plausibel, wie Ehemann und Ehefrau die Spuren einer Fahrerflucht zu beseitigen versuchen. Oder sind Sie anderer Meinung?
In »The Fabelmans« erzählt Steven Spielberg einen Teil der eigenen Familiengeschichte. Beim Filmfest von Toronto gewann er damit den Publikumspreis – ein verlässlicher Hinweis auf spätere Oscar-Ehren.
Schaudern, zaudern, morden: Dieser »Tatort« aus Täterperspektive folgt einem Karrierejuristen, der einen Obdachlosen anfährt und ihn sterben lässt. Krimi-Drama mit »Hamlet«-Verweisen.
Wer wird denn gleich von Rückzug, Niederlage oder Insolvenz reden? Die wichtigsten Ereignisse der Woche aus der Perspektive der SPIEGEL-Cartoonisten.
Als Präsident des Komitees für den Literaturnobelpreis entschied Kjell Espmark lang über höchste Ehren. Als Autor war der Schwede selbst bis kurz vor seinem Tod tätig. Espmark starb mit 92 Jahren in Stockholm.
Das Leben zweier ungleicher Brüder aus sogenannten prekären Verhältnissen und das versöhnende Gastmahl einer begnadeten Kochkünstlerin. Das sind die Leseempfehlungen dieser Woche.
»Ich glaube, es ist ein guter Moment zum Aufhören«: Mit diesen Worten hat Woody Allen seinen Abschied vom Kino angekündigt. Künftig will sich der 86-Jährige aufs Schreiben von Büchern konzentrieren.
Wie es mit der Monarchie weitergeht und wie mit Großbritannien überhaupt – unklar. Sicher ist aber: »The Great British Bake Off« bietet noch immer eine Welt, in der ein geschmolzenes Eis die größte Katastrophe ist.
Die Booker-Preis-Trägerin Bernardine Evaristo hat ein zwiespältiges Verhältnis zur Monarchie. Hier spricht sie über die Krise des Königshauses und die persönliche Schuld der Queen an der Ausbeutung in den Kolonien.
Ulrich Seidl soll Kinder bei Dreharbeiten zu »Sparta« in Rumänien ausgebeutet haben. Zur Premiere des dort aufgenommenen Films in San Sebastián will er nun nicht erscheinen.
Als Fernseharzt ist Johannes Wimmer bei vielen NDR-Zuschauern beliebt. Der Sender nimmt ihn in Gesundheitsfragen Berichten zufolge nun aber aus dem Programm. Hintergrund soll ein möglicher Interessenkonflikt sein.
Wird ein blutrünstiger Film gedreht, ist Danny Trejo oft nicht weit. Hier spricht er über seine Jugend in Gefängnissen, wie ein Magazin unter seiner Kleidung sein Leben rettete – und wie er ein »netter Typ« wurde.
In New York City endet ein Stück Musical-Geschichte. Das »Phantom der Oper« wird dort im kommenden Februar zum letzten Mal aufgeführt – nach Jahrzehnten mit insgesamt fast 20 Millionen Besuchern.
Das Schwierigste zum Schluss: Das Humboldt Forum im Berliner Stadtschloss öffnet jetzt auch die ethnologischen Säle. Die hätten aber ohne das Verbrechen Kolonialismus nie gefüllt werden können.
Ein Dokumentarfilm über David Bowie versucht, einen Bildrausch zu erzeugen, ein Porträt von Alice Schwarzer gibt sich mit Unkritischem zufrieden. Dazu reden Ostdeutsche übers Wetter. Das sind die Filmstarts der Woche.
Überforderter Mann begeht Fahrerflucht, schwangere Ehefrau beseitigt Spuren: Dieser schön sarkastische Stuttgart-»Tatort« zeigt, wie effizient das bürgerliche Glück im Schwabenland organisiert wird.
Frühe Demo-Aufnahmen zeigen den späteren Rock-Avantgardisten Lou Reed als daddelnden Folk-Sänger: »Words and Music, May 1965« ist unser Album der Woche. Und: Neues von Blackpink, Die Sterne, Schwesta Ewa.
Er arbeitete seit 1963 für den WDR und die ARD, als Korrespondent, als Chefredakteur, zwölf Jahre lang als Intendant. Im Ruhestand managte Fritz Pleitgen noch die Kulturhauptstadt Ruhr. Momente einer engagierten Karriere.
Die Documenta 15 ist gescheitert. Nach knapp 100 Tagen wird deutlich: Nicht nur die Ausstellung und viele ihrer Mitwirkenden haben ein Antisemitismusproblem, sondern auch Akteure wichtiger deutscher Kulturinstitutionen.
Kaum jemand wurde kulturell so vereinnahmt wie Sisi: Musicals, unzählige Bücher, die Filme mit Romy Schneider. Der Schriftstellerin Karen Duve gelingt in ihrem neuen Buch ein überraschend frischer Blick auf die Figur.
Erich Maria Remarques Anti-Kriegs-Roman »Im Westen nichts Neues« wurde in der Weimarer Republik zum Weltbestseller und bereits 1930 von Hollywood verfilmt. Jetzt hat sich erstmals ein deutscher Regisseur an den Stoff gewagt. Ist das gutgegangen?
Rebecca Donner hat einen Bestseller über ihre Urgroßtante Mildred Harnack geschrieben, die im Widerstand gegen Hitler geköpft wurde. Doch offenbar war ihr die Story wichtiger als Faktentreue. Ihr Verlag liefert wenig überzeugende Argumente.
Er war eine der prägenden Persönlichkeiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland: Der TV-Journalist Fritz Pleitgen ist im Alter von 84 Jahren gestorben.
Vor vier Jahren erst kam eine Fortsetzung des Science-Fiction-Klassikers in die Kinos. Jetzt soll eine Serie namens »Blade Runner 2099« für den Amazon-Streamingdienst produziert werden. Der Regisseur des Originals ist mit dabei.
Neben dem Antisemitismus hat die Documenta ein weiteres Problem: Sie reproduziert eine alte Form der Ausbeutung.
Von 1933 bis 1945 nahmen die USA rund 200.000 Flüchtlinge aus Europa auf. Doch Hunderttausende weitere wiesen sie ab – mit oft tödlichen Folgen. Dokumentarfilmer Ken Burns hat diese dunkle Seite der US-Geschichte nun erforscht.
14 Jahre lang spielte die libanesische Band »Mashrou‘ Leila« gegen Missstände im Nahen Osten an und wurde zu einer Stimme der arabischen LGBTQ+-Szene – bis ein Konzert in Kairo den Anfang vom Ende einläutete. Ein Nachruf.
Die achtjährige Lisa ist bei den »Simpsons« für ihre progressiven Ansichten bekannt. Nun hat Al Jean, Showrunner der Zeichentrickserie, Spekulationen über die sexuelle Identität der Figur befeuert.
Er wird ausgezeichnet dafür, dass er die globale Gemeinschaft bereichert: Der Filmemacher Wim Wenders wird mit dem Praemium Imperiale geehrt, der auf Anregung des japanischen Kaiserhauses vergeben wird.
Das ganze Spektrum des deutschen Fernsehens war in Köln zu erleben: Sänger Giovanni Zarrella wurde als ZDF-Moderator ebenso geehrt wie eine Magenta-TV-Comedy oder Football-Recken von ProSieben. Die Bilder des Abends.
Das ganze Spektrum des deutschen Fernsehens war in Köln zu erleben: Sänger Giovanni Zarrella wurde als ZDF-Moderator ebenso geehrt wie eine Magenta-TV-Comedy oder Football-Recken von ProSieben. Die Bilder des Abends.
Joko Winterscheidt, Markus Feldenkirchen, »Faking Hitler« und »Die Wannseekonferenz«: In 30 Kategorien ist der Deutsche Fernsehpreis verliehen worden.
Joko Winterscheidt, Markus Feldenkirchen, »Faking Hitler« und »Die Wannseekonferenz«: In 30 Kategorien ist der Deutsche Fernsehpreis verliehen worden.
»Ich bin nicht kleinlich, was meine Gedanken betrifft«: Bevor Jean-Luc Godard mit seinen Filmen das Kino revolutionierte, schrieb er das Denken über Filme um. Dann wurden bei ihm Schreiben und Filmen eins.
Der Weltklimarat hat die Rolle der Medien bei der Information über die Klimakrise hervorgehoben. In Frankreich nahmen sich dies Medien und Mitarbeitende zum Anlass, Ziele für ihre Arbeit zu formulieren.
Ist das noch Trauer? Die allgegenwärtige öffentliche Verabschiedung der verstorbenen Queen erscheint wie eine Mischung aus selbstsüchtiger Hysterie, nostalgischem Terror und suhlendem Infotainment.
Weil RBB-Chefin Patricia Schlesinger sich zurückgezogen hatte, übernahm ihr Vorgänger Tom Buhrow das Amt des ARD-Vorsitzenden. Nun steht fest: Von 2023 an wird SWR-Intendant Kai Gniffke den Senderverbund führen.
Weil RBB-Chefin Patricia Schlesinger sich zurückgezogen hatte, übernahm ihr Vorgänger Tom Buhrow das Amt des ARD-Vorsitzenden. Nun steht fest: Von 2023 an wird SWR-Intendant Kai Gniffke den Senderverbund führen.
Popstar Doja Cat (»Say So«) wurde in einem Interview nach ihrem kommenden Album gefragt. Ihre Antwort klingt danach, als hätte sie zuletzt ein paar alte Loveparade-Videos auf YouTube geschaut.
In »Handbuch für Putzfrauen« soll Cate Blanchett die Hauptrolle spielen. Doch nun muss ein neuer Regisseur her: Pedro Almodóvar, 72, sieht sich »nicht mehr in der Lage«, seinen ersten englischsprachigen Langfilm zu drehen.
Damien Chazalle (»La La Land«) zeigt den Größenwahn des frühen Hollywood – und hofft, mit »Babylon« einen Blockbuster alter Schule zu landen. Der Trailer mit Kokain, Tänzerinnen und Massenszenen ist spektakulär.
Damien Chazalle (»La La Land«) zeigt den Größenwahn des frühen Hollywood – und hofft, mit »Babylon« einen Blockbuster alter Schule zu landen. Der Trailer mit Kokain, Tänzerinnen und Massenszenen ist spektakulär.
Warnungen vor judenfeindlichen Kunstwerken wurden zu lange ignoriert, kritisiert SPD-Kulturpolitiker Helge Lindh. Aber berechtigte Kritik dürfe nicht in pauschale Antisemitismusvorwürfe gegen den globalen Süden münden.
Seine Filme sorgten immer wieder für Aufregung, oft aber auch für Ratlosigkeit: Die SPIEGEL-Kulturredaktion über ihre schönsten und härtesten Stunden mit dem Regisseur.
Seine Filme sorgten immer wieder für Aufregung, oft aber auch für Ratlosigkeit: Die SPIEGEL-Kulturredaktion über ihre schönsten und härtesten Stunden mit dem Regisseur.
Der französische Regisseur Jean-Luc Godard hat bei seinem Tod Sterbehilfe erhalten, wie ein Berater der Familie mitteilte. In der Schweiz ist das unter bestimmten Voraussetzungen legal.
Die Auswahl an guten Serien war riesig, aber nicht alle konnten einen Emmy gewinnen. Hier finden Sie eine Auswahl der Sieger – und einige sträflich verschmähte Favoriten des Kulturressorts.