Salman Rushdie warnt vor Einschränkungen der Redefreiheit im Westen
Von Büchern in Schulbibliotheken bis zu James Bond: Salman Rushdie sorgt sich um die Meinungsfreiheit. Man müsse »vehement dagegen ankämpfen«, sagte er bei einer Rede.
Von Büchern in Schulbibliotheken bis zu James Bond: Salman Rushdie sorgt sich um die Meinungsfreiheit. Man müsse »vehement dagegen ankämpfen«, sagte er bei einer Rede.
Eigentlich soll es in Cannes doch nur um die Filme gehen, aber in diesem Jahr lädt das Festival die Kontroversen buchstäblich ein. Eröffnet wird mit Johnny Depp und einer Regisseurin, die einen Journalisten bespuckt hat.
Erst machte er bereitwillig bei den Aufnahmen mit, dann wollte Michel Houellebecq den anzüglichen Streifen verbieten lassen. Nun urteilt ein Gericht: Zumindest darf der französische Skandalautor den Film vor Veröffentlichung sehen.
Er habe unter seinem Künstlernamen The Weeknd alles gesagt – und wolle ihn »töten«: Dieser Ankündigung ließ der Musiker und Schauspieler nun Taten folgen.
Er habe unter seinem Künstlernamen The Weeknd alles gesagt – und wolle sein Alter Ego »töten«: Dieser Ankündigung ließ der Musiker Abel Tesfaye nun Taten folgen.
Er wollte gerichtlich einen Sexfilm verhindern lassen und wurde als Gewaltprophet bezichtigt: Michel Houellebecq hatte einige turbulente Monate – über die er in Ich-Form ein Buch geschrieben hat. Es erscheint noch im Mai.
Beim Eurovision Song Contest am Wochenende bekam der Finne Käärijä die meisten Punkte vom Publikum. Doch den Preis gewann Loreen aus Schweden. Wie kommt das, muss das so sein – und hat Abba wirklich etwas damit zu tun?
Wieder ein letzter Platz beim ESC – prompt wurde eine Denkpause für Deutschland gefordert. Doch der NDR will davon nichts wissen: Man werde das Ergebnis diskutieren und dann »mit großer Freude« in Schweden antreten.
Nach Liverpool ist der Frust wieder groß. Gefordert wird bereits, sich aus der Finanzierung der Veranstaltung zurückzuziehen. Für ein Jahr im Schmollwinkel zu bleiben. Die Sache mal »richtig« anzugehen. Warum eigentlich?
Als bremenferner Mensch konnte man an diesem Sonntagabend einiges lernen: Der Wahlabend im TV, moderiert mit erfreulich angriffslustiger Onkeligkeit.
Kokain, Crystal Meth und Generationskonflikte: Der Tatort über die Probleme einer Patchworkfamilie wollte zu viel – und lieferte zu wenig. Oder sind Sie anderer Meinung?
Vor 25 Jahren trat er selbst beim ESC an, heute fühlt sich Guildo Horn bei Deutschlands Abschneiden »an unsere aktuelle Fußballnationalmannschaft erinnert«. Und Thomas Gottschalk meckert auch.
Olli Schulz und Jan Böhmermann moderierten den ESC Guerilla-mäßig – per Radio, auf FM4. Das war sehr unterhaltsam. Denn es wurde ausgesprochen, was normalerweise nur in kleiner Runde vor dem Fernseher gesagt wird.
Der deutsche Beitrag »Blood & Glitter« von Lord of The Lost landete beim Eurovision Song Contest entgegen jeder Hoffnung dann doch wieder auf dem deutschen Schlussstammplatz. Warum? Womöglich ist das wirklich egal.
Generation Z trifft Generation Zynismus: Dieser ambitionierte »Tatort« handelt von Betrug und Selbstbetrug in einer Freiburger Patchworkfamilie – bleibt aber leider im Klischee stecken.
Statt Tulpen aus Holland und Schnapspralinen vom Aldi könnte es zum Muttertag auch mal Bücher geben – meint unsere Rezensentin und empfiehlt zwei Romane besonders, in denen Mütter die Hauptrolle spielen.
Sie galt als phantasievolle, intelligente Erzählerin – und polarisierte mit kontroversen Positionen: Die Berliner Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff ist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Türkei-Wahl, Bahn-Chaos, ESC: Jeden Tag beschäftigen sich unsere Cartoonisten mit den aktuellen Geschehnissen. Das war die Woche in Karikaturen.
Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 92: Rainer Maria Rilke und die Kunst des Lästerns.
Sie ist die erste Frau, die zum zweiten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen hat: Nach »Euphoria« 2012 triumphierte Loreen mit dem Song »Tattoo«. Ihre Magie ist das Extra zum kalkulierten schwedischen Sound.
Sie ist die erste Frau, die zum zweiten Mal den Eurovision Song Contest gewonnen hat: Nach »Euphoria« 2012 triumphierte Loreen mit dem Song »Tattoo«. Ihre Magie ist das Extra zum kalkulierten schwedischen Sound.
Die Siegerin des Eurovision Song Contest ist eine alte Bekannte: Loreen aus Schweden. Deutschland landete mit der Rockband Lord Of The Lost in der Nacht zum Sonntag auf dem letzten Platz von 26 Finalisten – mal wieder.
Die Siegerin des Eurovision Song Contest ist eine alte Bekannte: Loreen aus Schweden. Deutschland landete mit der Rockband Lord Of The Lost in der Nacht zum Sonntag auf dem letzten Platz von 26 Finalisten – mal wieder.
Die Punktevergabe ist beendet – und klar ist: Deutschland holt auch dieses Jahr beim Eurovision Song Contest den letzten Platz.
Die Punktevergabe ist noch nicht beendet, aber schon jetzt ist klar: Deutschland holt auch dieses Jahr beim Eurovision Song Contest den letzten Platz – mit 18 Punkten.
In Blau und mit einer kurzen musikalischen Einlage am Klavier hat Herzogin Kate bei der Eröffnung des Eurovision Song Contest in Liverpool überrascht. Auch König Charles bekam seinen Auftritt.
In Blau und mit einer kurzen musikalischen Einlage am Klavier hat Herzogin Kate bei der Eröffnung des Eurovision Song Contests in Liverpool überrascht. Auch König Charles bekam seinen Auftritt.
Böhmermann oder Urban? Das sagt das Netz zum Eurovision Song Contest in Liverpool.
Böhmermann oder Urban? Das sagt das Netz zum Eurovision Song Contest in Liverpool.
Wenn man bei einem Event auf knallige Outfits, starke Bühnenbilder und wilde Performances zählen kann, dann beim Eurovision Song Contest. Die – bislang – besten Bilder des Abends.
Wenn man bei einem Event auf knallige Outfits, starke Bühnenbilder und wilde Performances zählen kann, dann beim Eurovision Song Contest. Die – bislang – besten Bilder des Abends.
Nigeria will die erhaltenen Benin-Bronzen an den König weiterreichen – was aber passiert mit denen, die noch als Leihgabe in Deutschland sind? Fragen an Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Tankstellenchampagner, Piña Colada oder Kaffee mit Zitrone: Nicht nur die Getränkeauswahl ist groß unter den 26 Songs im ESC-Finale. Bereiten Sie sich vor mit unnützem Wissen, gewagten Prognosen und Soundeindrücken.
Trotz aller freundlichen ESC-Umarmung lässt der Wettbewerb die Stadt im Nordwesten Englands leider nicht funkeln. Jetzt heißt es: über die kleinen Dinge freuen.
Mit »Das Lehrerzimmer« präsentiert der Deutsche Filmpreis einen erfrischenden Überraschungssieger. Doch der Streit über die Vergabepraxis der mit viel öffentlichem Geld verknüpften Auszeichnungen bleibt ungelöst.
In Berlin wurde am Abend der Deutsche Filmpreis verliehen. Großer Gewinner: »Das Lehrerzimmer«, ein Drama von Ilker Çatak mit Leonie Benesch – der besten Hauptdarstellerin. Auch der Antikriegsfilm »Im Westen nichts Neues« punktete.
Radikal minimalistisch, brutal provokant: das anonyme Duo Augn entlarvt auf seinem Debüt die bürgerliche Scheinheiligkeit des Deutschrap-Hassens und RTL-Guckens – unser Album der Woche. Und: Neues von Alison Goldfrapp.
Was weiß die eine Generation schon über die andere? Der Schwarzwald-»Tatort« nimmt die Konflikte und Lügen zwischen Eltern und Kindern ins Visier – der Erkenntnisgewinn ist gering.
In der Debatte über Missstände im Film geriet er selbst in die Kritik – nun hat sich der Chef der Produktionsfirma Constantin bei Betroffenen entschuldigt. Schadensersatzforderungen gegenüber Schweiger hält er für möglich.
Eine Ausstellung zeigt, was Kunststar Gerhard Richter und die wenig bekannte US-Malerin Vija Celmins eint: die Liebe zu nichtssagender Farbe. Doch wer sie sich anschaut, wird überrascht.
In Berlin läuft das Theatertreffen, eine der besten Inszenierungen kommt von den Münchner Kammerspielen: Die Regisseurin Felicitas Brucker und gleich drei Autorinnen haben Ibsens »Nora« ein clever-komisches Update verpasst.
Er selbst hat wenig Hoffnung für unseren Planeten – aber lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. In seinem Roman »Blue Skies« erzählt T. C. Boyle, wie die Klimakrise das Leben einer ganz normalen Familie verändert.
Der Musiker Danger Dan braucht ein neues Klavier und kommt ins Grübeln. War er etwa glücklicher, bevor er als Liedermacher die großen Bühnen gefüllt hat?
Schade für Swifties, schön für die BTS Army: Fans der koreanischen Boygroup erwartet bald ein Buch über BTS – das Fans von Taylor Swift für Memoiren der US-Sängerin gehalten haben.
Das zweite Halbfinale begräbt die ESC-Euphorie unter ein bisschen zu viel Balladentüll. Österreich liefert den besten Beitrag ab – und der Stimmung im Pressezentrum hätte eine Sau gutgetan.
Per Video wollte sich Wolodymyr Selenskyj an das Millionenpublikum beim Eurovision Song Contest wenden. Doch daraus wird nichts – »bedauerlicherweise«, so der Veranstalter.
Gloria von Thurn und Taxis, Schirmherrin der Schlossfestspiele, polarisiert immer wieder mit rechten und erzkonservativen Aussagen. Die Kritik an der Fürstin wird lauter, BMW überdenkt sein Engagement als Sponsor.
Mit nur zwei Filmen hat sich Regisseur Ari Aster als Horrorspezialist etabliert. In der Horrorkomödie »Beau Is Afraid« zeigt er sich nun von seiner spaßigsten Seite. Dabei treibt Aster eine große Angst an.
Nach vierzig Sendungen wird Dunja Hayali nicht mehr durch das »Aktuelle Sportstudio« führen. Am Samstag wird sie das Magazin zum letzten Mal moderieren.
Erste Solo-Tour seit knapp sieben Jahren: Die Erwartungen waren groß an das Eröffnungskonzert von Beyoncé. In Stockholm performte sie fast drei Stunden lang und sang 36 Songs. Hier sind die Bilder.