Downsyndrom: Nun ist es offiziell – Bluttest soll Kassenleistung werden
Hat mein Baby Trisomie 21? Der Bluttest, der Gewissheit bringt, wird jetzt kostenlose Kassenleistung. Glaubt man Kritikern des Verfahrens, ist das kein Grund zum Jubeln.
Hat mein Baby Trisomie 21? Der Bluttest, der Gewissheit bringt, wird jetzt kostenlose Kassenleistung. Glaubt man Kritikern des Verfahrens, ist das kein Grund zum Jubeln.
Psychisch Kranke müssen ewig auf einen Therapieplatz warten, weil das System eine Behandlung von Menschen mit geringen Leiden fördert. Besserung ist nicht in Sicht – ein mächtiger Lobbyverband verhindert jede Reform.
Das Mittel Aducanumab sollte Alzheimer-Eiweiße attackieren und so den geistigen Verfall aufhalten. Doch der Antikörper blieb wirkungslos. Forscher sprechen von einem Desaster.
Der Test wurde als „Weltsensation“ gefeiert – und sollte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen: Ein neues Verfahren der Uniklinik Heidelberg soll Brustkrebs im Blut nachweisen. Doch die Ärzte weckten falsche Hoffnungen.
Durch ein verrauchtes Auto wabern fünf Mal so viele Schadstoffe wie in einer Raucherkneipe. Die NRW-Landesregierung will Rauchen im Auto deshalb bundesweit verbieten – zumindest wenn Kinder und Schwangere mitfahren.
Wie ist es, ein Kind mit Trisomie 21 zu haben? Mütter berichten von den Herausforderungen des Alltags. Und von den Glücksmomenten.
Immer mehr Kinder sind in Sportvereinen aktiv und trotzdem bewegen sich die meisten von ihnen viel zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie – und stellt auch einen deutlichen Geschlechterunterschied fest.
Cannabis enthält heute deutlich mehr THC als früher. Das könnte sich auf die psychische Gesundheit der Konsumenten auswirken, vermuten Forscher. In Städten wie Amsterdam stellen sie besonders viele Psychosen fest.
Neun Bundesländer sind betroffen: Einige Fertigsalate der Sorte „Edeka deli Caesar Snack Salat“ sind falsch etikettiert worden. Hinweise auf Allergene stimmen deshalb nicht.
Schwangere können mit einem Bluttest untersuchen lassen, ob ihr Baby eine Trisomie hat. Krankenkassen sollen die Kosten in bestimmten Fällen übernehmen. Menschen mit Downsyndrom fragen indes: Warum sollen wir nicht leben?
Allein dieses Jahr werden in Europa rund 1,4 Millionen Menschen an Krebs sterben – darunter deutlich mehr Männer als Frauen. Trotzdem geht das Risiko für jeden Einzelnen zurück. Fünf Fakten.
Auch Menschen, die gar keinen Alkohol trinken, leiden unter dem Konsum anderer. Eine Studie beziffert die Auswirkungen.
Die WHO hofft, die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo bald in den Griff zu bekommen. Mittlerweile sind in dem Land bereits mehr als 600 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben.
Eigentlich ist Tuberkulose heilbar und könnte ausgerottet werden. Doch noch immer verbreitet sich die tödliche Infektionskrankheit – auch weil die Erreger resistenter werden gegen Antibiotika.
Die Ukraine bekommen die Masern nicht in den Griff. Bereits 2018 waren mehr als 53.000 Menschen in dem osteuropäischen Land erkrankt. In diesem Jahr setzt sich der Ausbruch mit aller Wucht fort.
Schlucken Frauen in der Schwangerschaft Paracetamol, entwickeln ihre Kind häufiger Asthma. Grund dafür ist jedoch vermutlich nicht das Schmerzmittel selbst, zeigt eine aktuelle Studie.
Mangelernährung und fehlende Gesundheitsversorgung sind laut Uno der Grund, dass viele Millionen Kinder weltweit in tödlicher Gefahr sind. Das sind aber bei Weitem nicht die einzigen Risiken.
Seit Jahren leidet ein 38-Jähriger unter Verdauungsproblemen. Endlich findet er Hilfe – und hat prompt neue Beschwerden. Jetzt rauben ihm schmerzende Beine den Schlaf. Was plagt den Patienten?
Die Krankenkassen sollen künftig nach SPIEGEL-Informationen einen Test für die Erkennung von Trisomien zahlen – zumindest bei Risikoschwangerschaften. Kritiker fürchten, dass die Zahl der Abtreibungen steigt.
Etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland haben Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung. Ärzte haben jetzt in einer großen Studie verglichen, ob Betroffene mehr von Medikamenten oder einem Eingriff am Herzen profitieren.
Die Zahl der Grippefälle in Deutschland sinkt, die Erkrankungswelle könnte dieses Jahr deutlich schwächer ausfallen als im vergangenen. Trotzdem bleibt die Situation in manchen Regionen angespannt.
Ein Burn-out kommt nie plötzlich, es kündigt sich über Monate oder sogar Jahre an. Wer die Anzeichen für Überlastung erkennt und gegensteuert, kann Schlimmeres verhindern.
Ein neues Gesetz verpflichtet Ärzte dazu, sich mehr Zeit für Kassenpatienten zu nehmen. Als Gegenleistung erhalten die Mediziner mehr Geld. Trotzdem gibt es Kritik.
Multiresistente Keime, verschmutztes Trinkwasser, Müll: In einem 700-seitigen Bericht beschreiben Forscher, wie die Erde in wenigen Jahrzehnten aussehen wird – sollte sich nichts ändern.
47 Tage lag ein Junge mit Tetanus auf der Intensivstation, seine Behandlung kostete mehr als 800.000 Dollar. Trotzdem wollen seine Eltern ihn weiter nicht impfen lassen.
Verkehrsminister Scheuer wünscht sich von der EU eine Neubewertung der Schadstoffgrenzwerte. Die zuständigen Kommissare weisen die Anfrage süffisant ab.
Weil das Geld im Alter knapp wird, ziehen viele Senioren in ausländische Heime, etwa in Osteuropa oder in Spanien. Dort ist die Pflege bezahlbar – und manchmal riskant.
In einem Münchner Schellrestaurant könnten sich Gäste mit Masern infiziert haben – mögliche Betroffene sollen sich bei den Behörden melden. Das Virus zählt zu den ansteckendsten Erregern überhaupt.
In Europa erkranken Kinder an den Masern, weil ihre Eltern keine Impfung wollen. Auf Madagaskar können sich viele Eltern keine Impfung leisten. Die Folge ist eine Epidemie mit mehr als Tausend Toten.
Luftschadstoffe führen zu mehr vorzeitigen Todesfällen als Rauchen, behaupten Mainzer Forscher. Kritiker sprechen von einem „Musterbeispiel einer Unstatistik“.
Heinrich Sening überlebte nur, weil ihn eine Magensonde ernährte. Sein Sohn fordert deshalb Schmerzensgeld vom behandelnden Arzt. Dieser hätten seinen Vater sterben lassen müssen. Nun entscheidet der BGH über den Fall.
Krankenkassen bitten nun sogar Kanzlerin Angela Merkel einzugreifen: Seit seinem Amtsantritt mischt Jens Spahn das deutsche Gesundheitsministerium auf. Ein Überblick über seine Pläne – von Abtreibung bis Windeln.
Die Frage ist nicht ob, sondern wann eine schwere Grippepandemie kommt, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Wie sich Länder auf den Ernstfall vorbereiten sollten.
Im See baden, Eis essen, Fahrrad fahren im Frühjahr: Wer unter Kälteurtikaria leidet, bekommt schnell juckende Quaddeln. In seltenen Fällen kann das sogar gefährlich werden. Was können Betroffene tun?
Mit 57 Jahren entwickelt ein Mann plötzlich psychische Probleme, seine Muskeln versteifen sich, er brabbelt Sätze nach. Die Ärzte überweisen ihn an die Psychiatrie, doch dort kann man ihm nicht helfen.
Eine Klinik in den USA hat einen schwerkranken Patienten per Videokonferenz darüber informiert, dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Die Familie ist entsetzt.
Lieber schnell in die Klinikambulanz als lange auf den Facharzttermin warten: Eine noch unveröffentlichte Umfrage, die dem SPIEGEL vorliegt, belegt die ungewöhnlichen Präferenzen der Patienten.
Welche psychischen Folgen haben Abtreibungen? Dieser Frage wollte Gesundheitsminister Jens Spahn mit einer aufwendigen Studie nachgehen. Es wäre die Teuerste in der Geschichte des Ministeriums.
Krankenkassen übernehmen künftig die Kosten für eine Impfung gegen Gürtelrose. Das Angebot gilt für alle Menschen ab 60 Jahren, für verschiedene Risikogruppen auch früher.
Nur noch schnell was erledigen: Viele Frauen lassen sich erst spät helfen, wenn sie einen Herzinfarkt erleiden. Das liegt auch daran, dass die Beschwerden bei ihnen oft anders ausfallen als bei Männern.
Eine Krebserkrankung belastet viele Betroffene auch seelisch. Psychoonkologen bieten Hilfe in dieser Lebensphase. Doch ein Gutachten zeigt: Die Betreuung ist in Deutschland ungleich verteilt.
Im Streit um die Grenzwerte für Stickstoffdioxid gehen die deutschen Lungenärzte davon aus, dass die Weltgesundheitsorganisation durchgreifen wird. Sie rechnen mit einer Absenkung der Werte.
Es ist das erste innovative Mittel gegen Depressionen seit 30 Jahren: Die USA haben ein Nasenspray zugelassen, das auf dem als Partydroge bekannten Wirkstoff Ketamin basiert. Europa könnte bald folgen.
Überlebt der Patient oder nicht? Von diesem Faktor hängt ab, ob der Pharmahersteller Novartis einen Teil der Kosten für ein neues Krebsmittel zurücküberweist. Die Therapie kostet rund 320.000 Euro.
Ein Mann aus Hessen wollte seine Atembeschwerden als Berufskrankheit anerkennen lassen – er hatte jahrelang in einem Kopierladen gearbeitet hatte. Ein Gericht wies die Klage nun ab.
Mache ich auch nichts kaputt? Viele Eltern haben Berührungsängste, wenn ihr krankes Baby mit Kabeln am Körper vor ihnen liegt. Neue Sensoren sollen das ändern – und in Entwicklungsländern Leben retten.
Eine Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln führt nicht zu Autismus, das zeigt eine groß angelegte Studie. Impfgegner hatten dies wiederholt behauptet, obwohl die Theorie schon früher widerlegt wurde.
Eine Studie der Krankenkasse DAK sieht viele Zwölf- bis 17-Jährige von Abhängigkeit gefährdet und will Lootboxen in Computerspielen verbieten lassen. Andere Wissenschaftler warnen davor, Alltagsverhalten zu pathologisieren.
Ein Mann aus Großbritannien, der sich mit HIV infiziert hatte, gilt nach einer Stammzellen-Transplantation als virenfrei. Es ist erst das zweite Mal, dass Ärzten dies gelungen ist.
Gesunde Ernährung ist kompliziert. Die Meinung darüber, welches Essen auf den Tisch gehört, schwankt von Woche zu Woche. Warum werden sich die Experten nicht einig?