Bund machte weniger Schulden als geplant
Zusätzliche Schulden von 23,5 Milliarden Euro waren im Bundeshaushalt vorgesehen. Doch dann waren die Steuereinnahmen höher – und manche Finanzmittel konnten nicht abgerufen werden.
Zusätzliche Schulden von 23,5 Milliarden Euro waren im Bundeshaushalt vorgesehen. Doch dann waren die Steuereinnahmen höher – und manche Finanzmittel konnten nicht abgerufen werden.
Auch russische Startups profitieren lange von niedrigen Zinsen und einer hohen Liquidität im Markt. Bei vielen Investoren sitzt das Geld so locker, dass sie politische und wirtschaftliche Risiken ausblenden. Mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine sind a…
Fliegen ist so in Verruf geraten, dass es sogar das Wort »Flugscham« gibt. Bei Privatjets scheint es die kaum zu geben, die Nutzung hat 2022 hierzulande stark zugenommen – häufig ging es auf Inseln.
Das Thema Klimaschutz findet zunehmend auch in der Unternehmenswelt Anklang: Immer mehr Konzerne begeistern sich für Nachhaltigkeit. Dennoch besteht Ausbaubedarf – insbesondere der Finanzsektor hinkt hinterher. Wer wichtigster Treiber beim Klimaschutz …
Der Chef der insolventen Kryptobörse FTX hat einen langen Blogpost verfasst, in dem er seine Unschuld beteuert. Sein Vorgehen ist unkonventionell, alles in dem Text könnte gegen ihn verwendet werden.
Gute Nachrichten von der Bundesnetzagentur: In der ersten Januarwoche sparen die Deutschen so viel Gas wie seit Beginn der Messung nicht. Im langfristigen Vergleich sinkt der Verbrauch um 38 Prozent. Agentur-Chef Müller ist entsprechend erfreut. Grund …
Der Preisanstieg in der US-amerikanischen Wirtschaft hat sich verlangsamt. Und das liegt nicht nur an den stark schwankenden Energiepreisen.
Lange Zeit deutet vieles daraufhin, dass es für Volkswagen ein enttäuschendes Jahr wird. Doch die letzten Monate retten die Bilanz. Am Ende sinkt die Zahl der gebauten Autos dank stabilerer Lieferketten um sieben Prozent. Doch der nächste Dämpfer droht…
Die Nachfrage steigt, die Vorgaben für den Neubau werden immer schärfer: Es droht ein riesiger Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Sozialverbände fordern deshalb nun ein 50-Milliarden-Sondervermögen vom Bund.
Denis Manturow ist ein einflussreicher Minister im Kabinett von Wladimir Putin und soll dazu beitragen, dass Russland technologisch unabhängig vom Westen wird. Doch nun erhält er vom Präsidenten einen öffentlichen Rüffel.
Die Adler Group hat Milliardenschulden, die Gläubiger lassen sich trotzdem auf eine Verlängerung der Anleihen ein. Allerdings will niemand der Bilanz der Tochter Adler Real Estate den Segen erteilen.
Das genaue Ausmaß des Fundes ist noch nicht klar, doch unter der Erde im schwedischen Kiruna schlummern offenbar mehr als eine Million Tonnen Seltene Erden – also Metalle, die essenziell für die Produktion von E-Autos und Smartphones sind.
In Schweden ist Europas bisher größtes Vorkommen an seltenen Erden gefunden worden. Es sollen dort rund eine Million Tonnen Metalle lagern, die unter anderem für die Produktion von Elektroautos nötig sind.
In Schweden ist Europas bisher größtes Vorkommen an seltenen Erden gefunden worden. Es sollen dort rund eine Million Tonnen Metalle lagern, die unter anderem für die Produktion von Elektroautos nötig sind.
Für das Infotainment-System in seinen Sportwagen erwägt Porsche offenbar eine Zusammenarbeit mit Google. Das verlautet aus Konzernkreisen. Eingesetzt werden könnte etwa Google Maps zur Navigation. Offiziell will die VW-Tochter aber noch nichts verkünde…
Trotz Pandemie, Energiekrise und Deglobalisierung fahren Deutschlands große Konzerne Rekordgewinne ein – und füllen damit auch internationalen Aktionären die Taschen. Derweil droht der Mittelstand zurückzufallen. Warum?
US-Mitarbeiter von Microsoft können sich ihre Arbeit bald noch freier einteilen. Wenn der Vorgesetzte einverstanden ist, dürfen Angestellte quasi so viel Urlaub nehmen, wie sie wollen. Allerdings nicht alle. Daneben droht eine weitere Kehrseite.
Hoffnungsvoll blicken Anleger auf die anstehende Veröffentlichung der US-Inflationsdaten und potenzielle Folgen bei der Zinspolitik der Notenbanken. Den deutschen Leitindex hievt die gute Stimmung über die 15.000er Marke. Wie lange dieser Höhenflug and…
Die Konjunkturprognosen sind unsicher, doch an der deutschen Börse wächst die Zuversicht: Der Dax steigt erstmals seit fast einem Jahr über die Marke von 15.000 Punkten – die Anleger scheinen optimistischer als in den USA.
Der Fachkräftemangel in Deutschland verschärft sich weiter: Laut einer Umfrage des Industrieverbands DIHK hat mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen Probleme, offene Stellen zu besetzen.
Beim Einkauf im Internet verschulden sich laut Statistischem Bundesamt Hunderttausende – besonders Frauen und Jüngere. Die durchschnittliche Schuldenlast beträgt bei Frauen 779 Euro, bei Männern sind es 425 Euro.
Im November vergangenen Jahres meldet die Kryptowährungs-Plattform FTX Insolvenz an. Nun gelingt es Anwälten, Vermögenswerte von insgesamt fünf Milliarden Dollar sicherzustellen. Für Gläubiger und Kunden ist dies ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Wegen der unsicheren Konjunktur scheuen potenzielle Firmengründer den Sprung in die Selbstständigkeit. 2022 wurden knapp ein Fünftel weniger Start-ups gegründet als im Vorjahr. Tendenz: weiter sinkend.
Der DAX ist großartig ins neue Börsenjahr gestartet. Ist das ein Hinweis auf den weiteren Verlauf? Welche Rolle spielen Ukraine-Krieg, Rezession, Inflation und Zinsen für das Börsengeschehen? Darum geht’s in der ersten Folge „Brichta und Bell“ im neuen Jahr mit dem Finanzexperten Jörg Scherer.
Die Übernahme von Twitter ist von zahlreichen Kontroversen überschattet: Entlassungen und Abo-Modelle prägen die ersten Monate unter Neu-Chef Elon Musk. Zwei weitere Änderungen könnten bald auf die Twitter-Nutzer zukommen.
Viele Banken in Deutschland halten sich wegen Rezessionssorgen und steigender Zinsen mit der Vergabe neuer Kredite an Firmen zurück. Besonders Selbstständige kommen schwerer an frisches Geld.
Gläubiger der insolventen Firma FTX dürfen hoffen, einen Teil ihres Geldes zurückzubekommen: Anwälte haben rund fünf Milliarden Dollar an Vermögenswerten sichergestellt.
Gläubiger der insolventen Firma FTX dürfen hoffen, einen Teil ihres Geldes zurückzubekommen: Anwälte haben rund fünf Milliarden Dollar an Vermögenswerten sichergestellt.
Subventionen, Investitionsverbote, mangelnder Schutz von geistigem Eigentum: Laut einer Analyse des Prognos-Instituts sind deutsche Firmen im globalen Wettbewerb mit China bedenklich im Nachteil.
Für 2023 erwartet der Deutsche Mieterbund ein "sehr hartes Jahr". Einer Studie zufolge ist der Mangel an Wohnungen so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Der Verband fordert Bund und Länder zum Eingreifen auf.
Für Donald Trumps zwielichtige Steuererklärungen hat sich das US-Finanzamt nicht interessiert – für die seiner Gegner schon. Amerikas Steuerbehörde bringt sich selbst und den Staat in Verruf.
Es ist eine düstere Prognose: 2023 müssten sich Mieterinnen und Mieter auf ein »sehr hartes Jahr« einstellen, sagen Experten. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt werde »immer dramatischer«.
Kurz vor dem Wochenende steht die Veröffentlichung der US-Inflationsdaten an. Investoren an der Wall Street blicken dem Termin mit Zuversicht entgegen. Das kurbelt die Kauflaune an.
Laut einer neuen Analyse haben der Ölpreisdeckel und weitere Sanktionen die russischen Einnahmen aus Energiegeschäften drastisch geschmälert. Trotzdem blieben Öl und Gas die wichtigste Geldquelle für Moskau.
Ist der Solidaritätszuschlag noch verfassungsgemäß? Vor dem Bundesfinanzhof geht nun offenbar ausgerechnet das Finanzministerium von Christian Lindner auf Distanz.
Chipmangel und Energiekrise belasten die deutsche Autoindustrie zunehmend. Die Politik sei zu ambitionslos, gerade im Hinblick auf China und die USA hinke Deutschland hinterher, mahnt VDA-Chefin Müller. Um den globalen Anschluss aufrechterhalten zu kön…
Per Gesetz müssen Fahrgäste in ICE und anderen Zügen eine FFP2-Maske tragen. Nachdem mehrere Bundesländer die Maskenpflicht im Nahverkehr gekippt haben, plädiert die Bahn für die Abschaffung der Regel im Fernverkehr.
Russland muss sein Öl verramschen. Damit gerät der Staatshaushalt ins Wanken. Die Zentralbank warnt vor den Folgen von Krieg und Sanktionen.
Agrarchemie-Konzern, forschendes Pharma-Unternehmen und Hersteller rezeptfreier Medikamente wie Aspirin: Diese Geschäftsfelder des Bayer-Konzerns wären nach Vorstellung einiger Aktionäre besser in Einzelunternehmen aufgehoben als unter dem Dach des Lev…
Großeinsatz im nagelneuen Thüringer Werk des chinesischen CATL-Konzerns: Zoll und Polizei kontrollieren Arbeiter der Fabrik. Offenbar gibt es Hinweise auf mögliche Schwarzarbeit und illegalen Aufenthalt.
Ein Hauptzeuge im Wirecard-Prozess bestätigt einen Kernpunkt der Anklage: Der Konzern habe Bilanzen frei erfunden. Die wichtigste Frage sei gewesen: »Ist der Wirtschaftsprüfer glücklich?«
Boote mit Elektroantrieb sind immer noch selten, vor allem wegen des hohen Energiebedarfs. Eine Lösung könnte die Hydrofoiltechnik sein. Sie sorgt für geringen Wasserwiderstand – und ruhigere Fahrt.
Olaf Scholz, sechs Minister und die Bosse der Autokonzerne reden über die Zukunft der Mobilität. Die wahren Probleme aber werden unter den Teppich gekehrt.
Bei der juristischen Aufarbeitung des Wirecard-Skandals macht Ex-Manager und Kronzeuge Bellenhaus klar: Das Geschäft mit sogenannten Drittpartnern – und damit verbundene Milliarden-Buchungen – wurde in Panik vor den Bilanzprüfern frei erfunden. Unklar …
Weil in Großbritannien rund 25.000 Rettungsdienstmitarbeiter streiken, müssen Patienten mit langen Wartezeiten rechnen. Mancherorts werden Rettungswagen »nur zu den ernstesten Fällen« entsandt.
Das Abklingen der Pandemie entlastet die Staatskasse: Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen häuften binnen neun Monaten dennoch ein Minus von knapp 66 Milliarden Euro an.
Seit den frühen 1990er-Jahren haben sich die Löhne in Japan kaum verändert. Offenbar ist damit künftig Schluss: Der Mutterkonzern von Moderiese Uniqlo kündigt eine gewaltige Gehaltserhöhung an. Darüber freuen sich nicht nur die Angestellten.
Seitdem sich die Corona-Pandemie nach und nach abgeschwächt hat, muss der deutsche Staat weniger Geld für Unternehmenshilfen und weitere Maßnahmen ausgeben. Der Gesamthaushalt profitiert davon. Dennoch ist die Finanzlage noch weit vom Vor-Krisen-Zustan…
Die gute Nachricht: Die befürchtete Pleitewelle ist ausgeblieben. Dennoch registriert das Statistische Bundesamt zum Ende des Jahres 2022 mehr Firmeninsolvenzen als im Vorjahr. Einer Studie zufolge gibt es aber keinen Grund zur Beunruhigung: Das Niveau…
Energiekrise, Inflation und Ukrainekrieg haben die Welt instabiler gemacht. Der Global Risk Report des Weltwirtschaftsforums zeichnet ein düsteres Bild der nahen Zukunft.