Steuerflucht: Deutschem Fiskus entgangen 2018 rund 21 Milliarden Euro
Internationale Konzerne verschieben Milliardengewinne in andere Länder, um Steuern zu sparen. Ökonomen haben nun berechnet, welche Staaten davon profitieren – und wer verliert.
Internationale Konzerne verschieben Milliardengewinne in andere Länder, um Steuern zu sparen. Ökonomen haben nun berechnet, welche Staaten davon profitieren – und wer verliert.
Öl, Kupfer, Eisenerz: Die Preise für viele Rohstoffe rauschen in die Tiefe. Gründe dafür gibt es viele – von neuen Corona-Ängsten bis zum starken US-Dollar. Auch der chinesische Kampf gegen klimaschädliche Emissionen spielt dabei eine Rolle.
Ein Après-Ski-Wirt und seine Mutter haben haufenweise Schwarzgeld gehortet. Bei Hausdurchsuchungen entdeckten Ermittler 206 Sparbücher und 780.000 Euro in bar. Nun wurden die Gastronomen verurteilt.
Die Zahl vakanter Industriejobs ist im zweiten Quartal um 21 Prozent gewachsen, auch die Gesamtwirtschaft verzeichnet mehr offene Stellen. Experten sehen einen »breiten Erholungseffekt am Arbeitsmarkt«.
Der russische Staatskonzern Gazprom drückt bei Nord Stream 2 aufs Tempo: Schon in diesem Jahr soll die umstrittene Pipeline mehrere Milliarden Kubikmeter Gas liefern.
In Ingolstadt und Neckarsulm müssen Tausende Audi-Beschäftigte ihren Sommerurlaub verlängern, weil Halbleiter fehlen. Mehrere Tausend Autos können nicht pünktlich gebaut werden.
Nach der Eroberung von Kabul bereiten die Taliban ihre Herrschaft über ein marodes Land vor. Eine der große Schwierigkeiten: Sie brauchen Geld zum Regieren. Doch die Devisenreserven sind blockiert und Zahlungen aus dem Ausland gestoppt.
Nach der Eroberung von Kabul bereiten die Taliban ihre Herrschaft über ein marodes Land vor. Eine der großen Schwierigkeiten: Sie brauchen Geld zum Regieren. Doch die Devisenreserven sind blockiert und Zahlungen aus dem Ausland gestoppt.
Der deutsche Atommüll in La Hague soll nun doch pünktlich bis Ende 2024 in die Bundesrepublik überführt werden. Dafür zahlen Energiekonzerne dem französischen Unternehmen Orano mehr als eine MIlliarde Euro.
Der starke Preisanstieg bei Eigenheimen scheint vorerst gebrochen. Das geht aus einer Studie des Hamburger Forschungsinstituts F+B hervor. Die Mieten ziehen dafür umso stärker an.
Der Dax und der europäische Leitindex EuroStoxx50 haben deutliche Verluste verzeichnet. Hauptgrund sind Befürchtungen, dass die US-Notenbank bald weniger frisches Geld in den Markt pumpt.
Toyota macht laut einem Medienbericht wegen des Engpasses bei Halbleitern weltweit deutliche Abstriche bei der Produktion. Die Drosselung hinterlässt nicht nur an den Aktienbörsen Bremsspuren. Wegen der geringeren Reifennachfrage sackt auf der Terminko…
Immer mehr Menschen sind auf Hilfsleistungen angewiesen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, steigen die Ausgaben für Sozialhilfe 2020 um 6,5 Prozent. Ein Großteil der Zahlungen fließt dabei in die Grundsicherung im Alter und die Hilfe zur Pflege.
Mehr als 14 Milliarden Euro haben die Sozialhilfeträger 2020 ausgezahlt – ein Plus von 6,5 Prozent. Besonders stark stiegen die Hilfen zur Pflege.
Die Automobilindustrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umbruch. Auch wenn Autos mit herkömmlichem Motor laut einer Umfrage nach wie vor beliebter sind: Ein Wechsel von Benziner auf Stromer macht sich erheblich im Portemonnaie bemerkbar.
Ob Baugewerbe, Chemieindustrie oder Logistik: Firmen der unterschiedlichsten Branchen und Größen kämpfen laut einer DIHK-Umfrage mit Materialmangel und Preisanstiegen. Schnelle Besserung erwarten die wenigsten.
Die Taliban kontrollieren nach dem Fall Kabuls eine der weltweit größten Lithium-Lagerstätten. Damit können sie Zugriff auf einen der begehrtesten Rohstoffe erlangen, der auch für die Elektromobilität entscheidend ist. China hat bereits ein Auge auf da…
Er wurde beim Discounter Netto verkauft und soll zurückgegeben werden: Der »Pusztasalat« des Unternehmens Mamminger Konserven könnte mit Glassplittern verunreinigt sein.
Die neuen Machthaber in Kabul haben ein Finanzproblem: Fast die kompletten afghanischen Gold- und Devisenreserven lagern offenbar im Ausland – außerhalb ihrer Reichweite. Dies könnte gravierende Folgen haben.
Giovanni Ferrero galt als Schöngeist der Familie, doch er machte aus dem betulichen Nutella&Rocher-Konzern einen Firmenjäger – und sich selbst zum Top-40-Milliardär. Doch der Hunger des Clans ist noch nicht gestillt.
Die Ausbreitung der Delta-Variante lastet auf den US-Börsen. Die Vorzeichen sind mehrheitlich rot. Das Fed-Protokoll, demzufolge die Notenbanker immer intensiver über ein Ende der Wirtschaftshilfen beraten, drückte die Kurse zusätzlich.
Die US-Notenbank stützt die Konjunktur mit Hilfen von 120 Milliarden Dollar monatlich. Mit der Entspannung der Corona-Lage fassen die Unternehmen wieder Tritt. Und so stellt sich zunehmen die Frage nach einer Reduzierung der Eingriffe. Größtes Hemmnis …
Die Explosion in Leverkusen und die jüngsten Lieferengpässe können den Trend nicht trüben: Die deutsche Chemieindustrie steht vor einem Rekordjahr – sorgt sich jedoch wegen mancher politischen Pläne.
In Deutschland ist die Teuerung so hoch wie seit 1993 nicht mehr – und viele Menschen sorgen sich. Derweil hat sich die Inflation in Großbritannien merklich abgeschwächt, besonders bei Kleidung.
Die Klage "alles wird immer teurer" ist alt, derzeit stimmt sie aber fast. Die Preise fast aller Güter und Dienstleistungen steigen, einige so stark wie seit Jahrzehnten nicht. Die große Ausnahme sind unter anderem Handys und Zahnarztbesuche.
Die Immobilienpreise schossen zuletzt vielerorts in Europa in die Höhe. In Großbritannien wurde es zuletzt im Norden des Landes besonders kostspielig, in Spanien gibt es die teuersten Häuser auf Mallorca.
Die ohnehin strauchelnde afghanische Wirtschaft gerät mit der Machtübernahme der Taliban weiter in Bedrängnis. Es sieht so aus, als würde das Land nicht nur den Boden im internationalen Handel verlieren. Auch auf die finanziellen Hilfen aus dem Ausland…
Die Flutkatastrophe trifft viele Landwirte. Um Engpässe beim Tierfutter zu vermeiden, hat der Bund eigentlich geschützte Flächen freigegeben. Winzer erhalten Soforthilfen aus Spenden.
Deutsche mögen den Fisch derzeit am liebsten in der Dose. Das hängt Experten zufolge auch mit Corona zusammen. Im Zuge der Hamsterei sitzen Verbraucher wohl noch auf reichlich verpackten Hering und Thunfisch. Zusammen mit der lange geschlossenen Gastro…
Die Steuerzahler drohen auf Milliardenkosten für Pannen beim BER sitzenzubleiben. Der Untersuchungsausschuss zum Flughafen-Chaos empfiehlt nun, künftig Experten statt Politikern die Kontrolle zu überlassen.
Die wichtigsten Ereignisse der Woche aus Wirtschaft, Börse und Konjunktur.
Die Taliban haben Afghanistan unter ihre Kontrolle gebracht. Doch ohne Geld ist kein Staat zu machen. Bei einigen traditionellen Einnahmemöglichkeiten könnte es künftig eng werden.
Die Zinsen dümpeln längst nahe Null, nur das Finanzamt kassiert bei Steuerschulden noch immer satte sechs Prozent – ein Wert von vor 60 Jahren. Schluss damit, sagt nun das Bundesverfassungsgericht.
Eine Milliarde Euro sagt die Bundesregierung zu, um die Autoindustrie bei saubereren Antrieben zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Wie dieser "Zukunftsfonds" genau aussieht, steht nun auch fest.
Seit Jahren investiert Norwegen seine Öleinnahmen, um den Wohlstand künftiger Generationen zu sichern. An den Finanzmärkten erwirtschafteten die Manager im ersten Halbjahr eine Rendite vorn fast zehn Prozent. Zugleich warnt der Chefanleger vor drastisc…
Die Nachfrage nach Wohnmobilen steigt im zweiten Corona-Jahr weiter – trotz hoher Preise. Lieferschwierigkeiten verhindern, dass die Branche noch mehr absetzt.
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal rechnet der zuständige Energieversorger bis Herbst nicht mit einer flächendeckenden Wiederherstellung der Gasversorgung. Bürger müssten sich mit Provisorien behelfen.
Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte wird Deutschlands drittgrößter Industriezweig beim Umsatz die 200-Milliarden-Schwelle überspringen. Und es könnte noch mehr sein. Doch erste Unternehmen müssen Versorgungsproblemen die Produktion drosseln. Ein beispi…
Die Coronastatistik ist löchrig, Millionen Impfungen wurden offenbar nicht erfasst. Das wäre vermeidbar, sagt der Ökonom Gabriel Felbermayr. Er schlug der Regierung schon früh ein umfassendes Panel vor – vergebens.
Um die Entwicklung von E-Autos zu beschleunigen oder neue Strategien für Firmen zu entwickeln, hilft der Staat. Dafür ist laut Finanzminister Scholz nun ein Fonds mit einer Milliarde Euro startklar.
Volle Biergärten, ausgebuchte Urlaubsorte: Das Gastgewerbe profitiert von laxeren Corona-Regeln. Doch vom Niveau vor der Krise ist die Branche noch weit entfernt.
Er gilt als Versicherung für künftige Generationen: Norwegens Pensionsfonds Ausland hat im abgelaufenen Halbjahr hohe Gewinne erzielt. Die Investition in drei Sektoren zahlten sich besonders aus.
Künstliche Intelligenz ist so dumm wie Knäckebrot – mit dieser Aussage bringt Sozialethiker Filipovic KI-Experten gegen sich auf. In der neuen Folge "So techt Deutschland" begründet er seine provokante These: "Zur Intelligenz gehört wese…
Hauptgrund seien Förderungen für Klima- und Umweltschutz: Der Bund stockt staatliche Subventionen massiv auf – von 24,6 Milliarden Euro auf 47,2 Milliarden Euro in nur drei Jahren.
Verschwörungsmythen haben Hochkonjunktur in der Pandemie. Manche verbreiten nicht nur Angst und Schrecken, sondern wecken sogar Hoffnung auf künftigen Reichtum für die Gläubigen.
Die Taliban haben die Macht übernommen. Zugriff auf die Devisenreserven Afghanistans haben die Islamisten aber nicht. Der Zentralbankchef im Exil verrät, wo die Milliarden lagern.
Der Auftragsbestand der deutschen Industrie ist hoch wie nie. Auch weil Material fehlt, um Bestellungen abzuarbeiten. Dafür könnte dann im Winter ein kräftiges Wachstum folgen.
Angela Merkel begrüßt die Vertreter der Autoindustrie heute zum letzten Mal, um über die Zukunft des Autostandorts Deutschland zu sprechen. Für die Transformation ins E-Zeitalter sollen dabei eine Milliarde Euro verteilt werden – unter anderem soll das…
Die hohen Steuerzinsen von sechs Prozent im Jahr sind wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase seit 2014 verfassungswidrig. Ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts gilt für Zinsen auf Steuernachzahlungen und -erstattungen.
Wenn es mit der Steuerfestsetzung länger dauert, werden Finanzamtszinsen von 0,5 Prozent pro Monat fällig. Die Regelung stammt von 1961, gilt aber bis heute. Das ist "evident realitätsfern", sagt das Bundesverfassungsgericht. Es ordnet rückwi…