Marcus Rashford: Der vielleicht einflussreichste Fußballer der Welt
Marcus Rashford war einer der drei Engländer, die im EM-Finale ihre Elfmeter verschossen haben. Trotzdem wird er als Held gefeiert. Warum?
Marcus Rashford war einer der drei Engländer, die im EM-Finale ihre Elfmeter verschossen haben. Trotzdem wird er als Held gefeiert. Warum?
In gleich zwei Untersuchungen widmet sich die Uefa den Vorfällen beim EM-Finale in London. Dabei geht es um die Geschehnisse außerhalb des Stadions, aber auch das Verhalten einiger Fans auf den Tribünen.
Italiens Torhüter Gianluigi Donnarumma wirkte nach der entscheidenden Parade im Elfmeterschießen des EM-Finals seltsam zurückhaltend. Nun hat er seinen fehlenden Jubel erklärt.
Abwehrrecke Giorgio Chiellini ist das Gesicht des italienischen EM-Triumphs. Wichtiger aber war Sechser Jorginho. Er ist genau der Mann, den Joachim Löw gebraucht hätte.
Noch ein Spieler weniger: Gerade mal 18 der 22 möglichen Olympia-Kaderplätze bekommt Trainer Stefan Kuntz besetzt. Bayern stellt nicht einmal seinen dritten Torhüter ab, Spanien reist hingegen mit sechs EM-Spielern an.
Die Olympischen Spiele in Tokio finden wegen der Coronapandemie unter strengen Auflagen statt. Nun mussten zwei Bundestrainer kurzzeitig in Quarantäne – weil ein Mitpassagier auf ihrem Flug positiv getestet worden war.
Er war eine der tragischen Figuren beim EM-Krimi von Wembley: Englands Marcus Rashford hat für seinen vergebenen Elfmeter gegen Italien um Verzeihung gebeten – aber auch eine klare Botschaft gesendet.
Durch die Pandemie fehlen Klubs Hunderte Millionen Euro. Das Kartellamt will nun die sogenannte 50+1-Regel durchsetzen – das Sagen sollen stets die Mitglieder haben und nie die Kapitalgeber. Ist das naiv?
Wer kommt, wer geht? Hier sind die wichtigsten Transfer-Meldungen und Gerüchte zur nächsten Fußball-Saison: heute mit U21-Europameister Ismail Jakobs, Mitchel Bakker und Holger Badstuber.
Drei junge Joker, drei Fehlschüsse: Waren Gareth Southgates Wechsel im EM-Finale ein Scheitern mit Ansage? Ganz so einfach ist es nicht. Psychologe Geir Jordet sagt, welche Faktoren unter Druck wichtig wurden.
Am Schach liebt er, dass »man seinen Gegner zerstören kann, ohne ihm etwas anzutun«: Abhimanyu Mishra ist zwölf Jahre alt und schon Großmeister. Sein Vater treibt ihn an – bis zum WM-Titel?
Italiens Profis feierten den Europameistertitel in Wembley – wollten ihren Stolz und ihre Freude aber noch auf dem Rasen mit ihren Familien teilen. Zum Glück hatten sie ihre Smartphones zur Hand.
Es sollte ein Festtag werden in London. Doch bei den Engländern herrscht Katerstimmung, stattdessen feiern die Italiener. Eindrücke im Video.
Im EM-Halbfinale 1996 verschoss Gareth Southgate den entscheidenden Elfmeter gegen Deutschland. Nun verliert seine Mannschaft auch wegen seiner Elfer-Entscheidungen gegen Italien. Doch unterm Strich könnte sie profitieren.
Novak Djoković hat nach Grand-Slam-Titeln zu seinen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal aufgeschlossen. Das Finale gegen Matteo Berrettini zeigte, warum er im Welttennis ganz vorn steht. Das nächste Ziel hat er schon im Visier.
Die Milwaukee Bucks holen im dritten Spiel der NBA-Finals ihren ersten Sieg. Starspieler Giannis Antetokounmpo glänzt erneut mit mehr als 40 Punkten. Er könnte sein Team nun zum Ausgleich führen.
Aggressionen in Wembley, rassistische Beleidigungen gegen die Elfmeter-Fehlschützen im Internet: Die EM geht zu Ende mit den hässlichen Bildern des überrannten Stadions in London. Wie konnte das passieren?
Kaum ein Team spielte besseren Fußball bei der EM als Italien. Der Titel ist der herausragenden Arbeit von Trainer Roberto Mancini zu verdanken – und einem Giorgio Chiellini, der selbst im Zweikampf sein Lächeln bewahrte.
»Die Realität ist noch süßer als die Träume«, »Es lebe der neue Fußball-König«: Nach dem EM-Finale feiert die internationale Presse Europameister Italien – englische Medien zeigen sich in tiefer Trauer. Der Überblick.
Bukayo Saka, Marcus Rashford und Jadon Sancho vergaben ihre Elfmeter im Endspiel der Fußball-EM. Danach waren in den sozialen Medien rassistische Beleidigungen gegen die Nationalspieler zu lesen. Der Verband reagiert.
Von dieser EM bleibt außersportliches hängen: Die Uefa hat Spiele an Corona-Hotspots stattfinden lassen, einen Eiertanz um die Regenbogenfarben vollführt, ihr Faible für autoritäre Staaten gezeigt. Prallt die Kritik an der Uefa ab?
Während die Fans im Wembley-Stadion ein großes Drama geboten bekamen, lieferten sich andere Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Den zu Hause gebliebenen Italienern entging beim Public Viewing nur ein Flitzer.
In Italiens Europameister-Team ragte Keeper Donnarumma im Finale mit zwei gehaltenen Elfmetern heraus. Abwehr-Oldie Chiellini sorgte für ein Internet-Meme – und zwei Angreifern gelang nicht viel. Die Einzelkritik.
Gareth Southgate hatte bei dieser EM für alles einen Plan, auch im Finale ging er lange auf. Doch dann kam die 120. Minute.
1996 verlor Gareth Southgate als Spieler ein wichtiges Elfmeterschießen. 2021 unterlag England auch wegen des Trainers Southgate im Finale in Wembley. Italien feiert ein 22 Jahre altes Wunderkind im Tor.
Ein Elfmeterschießen beendete die englischen Träume vom heimischen EM-Triumph. Die Italiener feiern hingegen den ersten EM-Titel seit 1968. Kapitän Chiellini sagte: »Wir haben Geschichte geschrieben, genießen wir es.«
Vor dem EM-Finale sorgten Fans mit einem Stadionsturm für Negativschlagzeilen. Auf dem Feld schien nach einem frühen Treffer erst alles für die Engländer zu laufen, nach 120 Minuten fiel die Entscheidung vom Elfmeterpunkt.
Mehr als 60.000 Menschen sind beim EM-Finale zugelassen. Nach London reisten aber deutlich mehr Fans. Einige von ihnen versuchten, den Einlass des Wembley-Stadions zu stürmen. Die Uefa sieht die Austragung nicht in Gefahr.
Er stammt aus Colorado und kam für den Radsport nach Andorra: Sepp Kuss gewinnt in seiner neuen Heimat seine erste Tour-Etappe. Dabei fehlte ihm lange die »Würze in den Beinen«.
Im Finale von Wimbledon gab Novak Djokovic den ersten Satz gegen Matteo Berrettini leichtfertig aus der Hand, bewies dann aber Nervenstärke.
Die EM geht am Abend mit dem Endspiel zweiter Favoriten zu Ende. Die großen Themen des Turniers waren aber keine sportlichen – weil die Uefa trotz Pandemie auf ihrem irren Modus beharrte.
Catenaccio? War einmal. Unter Trainer Roberto Mancini spielen die Italiener mit den besten Offensivfußball bei der EM. Dahinter steckt ein italienischer Trend, der nicht nur die Nationalelf betrifft.
Keir Radnedge war als Journalist beim englischen WM-Triumph 1966 dabei. Im Interview spricht er über die Aura des Wembley-Stadions, die Last der Geschichte – und was der EM-Titel für das zerstrittene Land bedeuten würde.
England hat noch nie bei einem großen Turnier gegen Italien gewonnen. Kann es heute klappen? Die Fans geben alles – und sogar die Queen wünscht der englischen Mannschaft viel Erfolg.
Fans buhen die gegnerische Hymne aus, Raheem Sterling holt einen fragwürdigen Elfmeter heraus. Das Ende des berühmten Sportsgeists? Eher nicht. Die Engländer hatten von dem schon immer eine eigene Vorstellung.
In der vergangenen Woche hatte die europäische Gesundheitsbehörde ECDC noch keine Coronainfektionen in Zusammenhang mit der EM in Deutschland gezählt, nun sind es 18. Insgesamt gab es aber nur einen leichten Anstieg.
Jahrzehnte prägte er den Wintersport, nun ist Gian Franco Kasper gestorben. In Erinnerung wird der Funktionär weniger als Reformer bleiben – sondern vor allem für Sprüche zu Klimawandel, Frauen und Olympia-Gastgebern.
Paul Mariner war einer der großen englischen Stürmer der Siebziger- und Achtzigerjahre. Seine Tore führten Ipswich Town zum Europapokalsieg. Mit 68 Jahren ist Mariner nun gestorben.
Italiens Weltmeister von 1982 haben dem aktuellen Nationalteam vor dem EM-Finale Mut gemacht. Und allein die »Gazzetta dello Sport« widmet dem Spiel 39 Seiten vor der »Nacht der allerschönsten Träume«.
Fast sieben Jahre nachdem Ashleigh Barty als Teenagerin die große Tennisbühne auf zunächst unbestimmte Zeit verließ, hat die heute 25-jährige Australierin erstmals Wimbledon gewonnen – und steht zu Recht an Nummer eins.
Vor dem Finale der Fußball-EM gegen Italien erhält die englische Nationalmannschaft viel Zuspruch: Königin Elizabeth II. sendet dem Team eine persönliche Botschaft – auch Hollywoodstar Tom Cruise meldet sich.
Argentinien tat sich bei internationalen Turnieren zuletzt schwer. Jetzt schlägt das Team Brasilien und ist Südamerika-Meister. Auch für Superstar Lionel Messi ist es der langersehnte Titel im blau-weißen Trikot.
Vor 55 Jahren überreichte Queen Elizabeth II den WM-Pokal ans englische Team. Nun hat sie den Three Lions fürs EM-Endspiel gegen Italien Glück gewünscht. Trainer Southgate appellierte an die Fans im Stadion.
Die internationale Tennis-Untersuchungsbehörde hat Hinweise auf Auffälligkeiten in Wimbledon bekommen. Zwei Erstrunden-Matches sollen betroffen sein, eines davon mit deutscher Beteiligung.
Ashleigh Barty hat als erste Australierin seit 41 Jahren Wimbledon gewonnen, in einem kuriosen Finale. Kontrahentin Karolina Pliskova, wegen ihrer Beherrschung auch »Eiskönigin« genannt, war emotional wie selten – und laut.
»Rette uns, Roberto«: Eine schottische Zeitung appelliert an Italien, das Spiel gegen England zu gewinnen – und sorgt für gemischte Reaktionen.
Jeder Fan kennt den Song der White Stripes, auch im EM-Finale wird er zu hören sein – vor allem von Italienern. Der Belgier Geert De Cang über den Ursprung des Hypes in Brügge – und was die Engländer einpeitscht.
Fußball ist ein Spiel der Stars – aber die EM zeigt den Einfluss der Bank, den schädlichen und den guten.
Der langjährige Ski-Weltverbandspräsident Gian Franco Kasper ist tot. Kasper war erst im vergangenen Juni als Fis-Präsident abgelöst worden. Er wurde 77 Jahre alt.
Am Sonntag geht es für die Tour in die Pyrenäen – also nutzte tags zuvor noch einmal eine Fluchtgruppe ihre Chance. Dabei trat ein Niederländer in die Fußstapfen von John Degenkolb.