Social Media: 1000 Likes und trotzdem einsam
Über kein Thema wurde bei der SXSW in Austin so viel geredet wie über digitale Isolation. Während sich Menschen in sozialen Medien mehr und mehr vernetzen, nimmt das Gefühl der Einsamkeit zu.
Über kein Thema wurde bei der SXSW in Austin so viel geredet wie über digitale Isolation. Während sich Menschen in sozialen Medien mehr und mehr vernetzen, nimmt das Gefühl der Einsamkeit zu.
Eine 13-Jährige landet im Krankenhaus. Die Polizei sagt zunächst, schuld sei wohl ein makabres Internet-Phänomen: die „Momo-Challenge“. Jetzt rudern die Ermittler zurück.
Der rassistische Mörder hat seine Tat offenbar in einem Online-Forum angekündigt und bei Facebook live in die Welt übertragen. Wie können Nutzer und Medien mit Extremisten umgehen, die Aufmerksamkeit suchen?
Ein enger Vertrauter von Mark Zuckerberg sowie der Chef von WhatsApp verlassen das Unternehmen – offenbar nach Differenzen über die neue Strategieausrichtung.
Ein enger Vertrauter von Mark Zuckerberg sowie der Chef von WhatsApp verlassen das Unternehmen – offenbar nach Differenzen über die neue Strategieausrichtung.
Seit 2018 geistern Kettenbriefe mit dem Bild einer Horrorfigur durchs Netz. Jetzt soll eine Münchner Schülerin durch solche Nachrichten im Krankenhaus gelandet sein.
Facebook, Instagram und Whatsapp fallen stundenlang aus. Viele Nutzer sind verärgert und weichen auf Twitter aus, um ihrem Ärger Luft zu machen.
Als Facebook Instagram kaufte, war das ein extrem guter Deal für alle Beteiligten. Die Gründer wehren sich gegen die Idee, den entstandenen Konzern wieder zu zerschlagen.
Margrethe Vestager, Nemesis des Silicon Valley, begeistert in den USA die Tech-Konferenz SXSW. Die EU-Kommissarin erklärt, warum Facebook und Google hart reguliert werden sollten.
Der Konzern verspricht, sich künftig vor allem um die Privatsphäre und Sicherheit seiner Nutzer zu kümmern. Es wäre blauäugig, das zu glauben.
Facebook-Nutzer können nicht mehr verhindern, dass ihr Konto über ihre Mobilfunknummer gefunden wird. „Unerhört“ finden das Experten. Auch der frühere Sicherheitschef kritisiert Facebook scharf.
Krisen-Vorhersagen mit KI haben ein altes Informatiker-Problem: Wer Algorithmen mit Müll füttert, bekommt am Ende nur neuen Müll.
Eine Untersuchung des „Wall Street Journal“ zeigt, wie Abnehm- oder Menstruations-Apps intime Details an Facebook senden. Das betrifft auch Nutzer, die keinen Facebook-Account haben.
Millionen Android-Nutzer übermitteln ihren Standort fortlaufend an Facebook. Jetzt gibt es eine Möglichkeit, den Zugriff einzuschränken.
Der EuGH verhandelt über einen Hasspost auf Facebook. Der Fall rührt ans Herz der digitalen Ordnung: Müssen Unternehmen umstrittene Inhalte unterbinden?
Facebook interessiert nur noch die wenigsten Jugendlichen. Deutlich beliebter ist der Kurzvideo-Dienst Tiktok. Das sollten Sie über die App wissen.
Waschmaschine kaputt? Das Handy streikt? Der moderne Mensch nimmt solche Probleme selbst in die Hand. Doch die digitale Selbstermächtigung bedroht eine der größten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte: die Arbeitsteilung.
Auf dem Höhepunkt der Cambridge-Analytica-Affäre hatte Mark Zuckerberg eine neue Datenschutz-Funktion versprochen. Doch „Clear History“ lässt seit einem Dreivierteljahr auf sich warten, und Facebook sammelt weiter alles, was es kriegen kann.
Die rechtsradikale Plattform Gab ist am Ende. Das ist gut – und ein Alarmsignal: Es zeigt, wie viel Macht wenige Unternehmen haben. Diese Entwicklung bedroht die Demokratie.
Was viele lange geahnt haben, bestätigt ein Gericht in Frankfurt: Die Familie ist ein „ehrschutzfreier Raum“. Auslöser des Prozesses war eine Eskalation in einem Whatsapp-Gruppenchat.
Nick Cleggs Vorgänger bei Facebook traten oft rabiat auf. Der frühere britische Vize-Premier gibt sich nett gegenüber der EU. Aber hören seine neuen Chefs in Kalifornien ihm überhaupt zu?
Mit der Fusion der Whatsapp-, Instagram- und Messenger-Technik beendet der Facebook-Chef die Unabhängigkeit der Apps endgültig. Das macht den Weg frei für eine gigantische Datenbank über Milliarden Menschen.
Chats sollen stark verschlüsselt und über die Grenzen der drei Messenger hinweg einfacher werden. Aus dem Plan ergeben sich viele Fragen zu Datenschutz, Sicherheit und Anonymität der Nutzer.
Das Fachmagazin „Science“ hat untersucht, wie und von wem Falschnachrichten während der US-Wahl 2016 verbreitet wurden. Die Experten schlagen ein Gegenmittel vor.
Seit Mittwoch wird Microsofts Suchmaschine Bing in China nicht erreichbar. Andere Tech-Unternehmen verfolgen die Entwicklung mit Sorge. Allerdings gibt es zwei Theorien, was der Grund für den Ausfall sein könnte.
Facebook fördert eine deutsche Uni – und erkauft sich günstig PR. Das kann nicht verschleiern, dass der Konzern seine Nutzer behandelt wie Nutztiere.
Wenige haben so steile Thesen wie Marketing-Professor Scott Galloway. Auf der DLD-Konferenz in München erklärt er, was er von Mark Zuckerberg hält – und warum er die Tech-Konzerne zerschlagen würde.
Welches Internet soll es denn sein? Facebook-Managerin Sheryl Sandberg gibt sich auf der DLD-Konferenz offen für Regulierung.
Medien berichten häufiger negativ über Facebook und Co., zeigt eine neue Analyse. Das könnte auch zum finanziellen Problem werden.
In den USA sehen linke und rechte Bewegungen das Silicon Valley als Feind, in Europa sind die Populisten pragmatischer – oder unreflektierter.
Nur noch knapp mehr als die Hälfte der im Netz erzeugten Signale stammt von Menschen. Forscher warnen vor dem Moment, in dem der Maschinen-Traffic überwiegt.
Ein IT-Sicherheitsexperte hat eine gigantische Sammlung von Zugangsdaten im Netz gefunden. So können Sie prüfen, ob Sie betroffen sind.
Deutschland diskutiert aufgeregt Robert Habecks Twitter-Abschied. Dabei spielt sich das nächste große Netz-Ding schon lange in privaten Chats und Messengern ab. Über den Aufstieg von „Dark Social“.
Wenn Hacker in das Privatleben von Politikern, Prominenten oder Bürgern eindringen, verletzen sie nicht nur deren Privatsphäre. Es braucht einen Staat, der zur digitalen Selbstverteidigung ermutigt.
Die Debatte um den Twitter-Abschied des Grünen-Politikers ist ein Lehrstück furioser Mitleidlosigkeit in den sozialen Medien. Stilfehler werden hier atemlos zu Skandalen hochgeschrieben.
Soziale Netzwerke leben von Polarisierung und heftigen Debatten. Es ist daher nicht zu erwarten, dass die Konzerne sich selber regulieren – die Politik muss eingreifen.
Sein Rückzug von Facebook und Twitter gefällt jenen, die sich selbst für progressiv, aber soziale Medien für narzisstischen Unsinn halten. Dabei wählt Habeck den einfachen Weg und blendet Probleme einfach aus.
Immer häufiger fragen Frauen in Beratungsstellen, wie sie sich gegen digitale Gewalt wehren können. Eine öffentliche Debatte über die neuen Bedrohungen fehlt bislang.
Gregor Hochmuth war im Gründungsteam von Instagram und später bei Facebook. Heute benutzt er keine sozialen Medien mehr. Dafür gibt es gute Gründe.
Die US-Bundesbehörde für Verbraucherschutz prüft seit Monaten, ob Facebook die Daten seiner Nutzer missbraucht hat. Jetzt schafft ein Staatsanwalt Fakten – und verklagt das Unternehmen auf lokaler Ebene.
Netflix und Spotify konnten private Chats mitlesen und löschen, Amazon Infos über ahnungslose „Freunde“ auslesen: Die „New York Times“ hat herausgefunden, was in Facebooks Deals mit Fremdfirmen über den Zugriff auf Nutzerdaten stand.
Der Unionsfraktionschef im Bundestag will Social Bots in sozialen Netzwerken kennzeichnen. Dabei sind sich die meisten Experten einig, dass hier ein Problem bekämpft werden soll, das es nicht gibt.
Die Imagekrise der sozialen Medien fußt auf dem Datenhunger der Plattformen. Dieses Problem ließe sich recht einfach lösen: zum Beispiel durch ein Facebook-Abo.
Facebook hat stillschweigend seine Hausregeln geändert. Bemerkungen wie „Ich möchte heute Nacht noch Spaß haben“ sind verboten. Das Netzwerk wird noch prüder.
Mitten in die konformistische Trostlosigkeit platzt eine Kurzvideo-App namens Tiktok, hinter der Bytedance steckt, das derzeit wertvollste Start-up der Welt. Bringt Tiktok die Leichtigkeit zurück ins Netz?
Gillian Brockell hat ihr Baby verloren, aber sie wird immer noch mit Werbung für Mütter-Zubehör belästigt. Jetzt knöpft sie sich Facebook und Instagram vor.
Rücksichtslos gegen Konkurrenten, manipulatives Design, Wachstum vor Datenschutz: Dokumente legen das Geschäftsmodell von Mark Zuckerberg und seinen Managern schonungslos offen.
Das britische Parlament hat E-Mails von Facebook-Managern veröffentlicht. Sie sollen belegen, dass der Konzern deutlich länger sensible Nutzerdaten an externe Firmen weitergegeben hat als bisher behauptet.
Ein indisches Musiklabel droht, den König der Youtuber, „PewDiePie“, von der Spitze zu verdrängen. Bisher konnten seine Fans das auch durch fragwürdige Aktionen wie den Hack von 50 000 Druckern verhindern.
Menschen seien nicht nur Datenlieferanten für IT-Konzerne, sagt die Kanzlerin auf dem Digitalgipfel in Nürnberg. Und nach dem „Neuland“-Shitstorm will sie das Digitale jetzt lieber „noch nicht durchschrittenes Terrain“ nennen.