Netz-Spionage: Hacker hacken Hacker
Im Internet treten sich die Spione schon auf die Füße und klauen sich gegenseitig die Werkzeuge. Konkret haben die Russen die Iraner gehackt – sagen die Amerikaner und Briten. Das und mehr im Netzwelt-Newsletter.
Im Internet treten sich die Spione schon auf die Füße und klauen sich gegenseitig die Werkzeuge. Konkret haben die Russen die Iraner gehackt – sagen die Amerikaner und Briten. Das und mehr im Netzwelt-Newsletter.
Die neuen Google-Smartphones locken mit einem interessanten, wenn auch ausbaufähigen Bedienungskonzept, einem guten Display und tollen Kameratricks. Einen Nachteil haben die Pixel-4-Modelle aber doch.
Von „Monkey Island“ bis „Magic Carpet“: Das Portal Archive.org bietet seit Kurzem 2500 ältere Computerspiele als Browser-Games an. Hier empfehlen wir zehn Titel, die auch nach Jahrzehnten noch spielenswert sind.
Berliner Sicherheitsforscher haben Apps entwickelt, mit denen sie Nutzer eines Amazon Echo oder Google Home unter Umständen unbemerkt abhören können. Die Kontrollen beider Unternehmen hatten versagt.
Das Internet ist eine Radikalisierungsmaschine, die Wurzel von Gewaltakten wie in Halle ist es aber nicht. Sascha Lobo diskutiert in seinem Podcast über Judenhass als Treiber für rechtsextremen Terror.
Das neue Log-in-Verfahren Fido2 hat das Zeug, das Passwort abzulösen. Die Experten von der „c’t“ erklären, was man über die neue Technik wissen muss.
Texte diktieren, Apps für Kinder sperren und Skizzen mit dem iPhone zeichnen: Apple hat dem Betriebssystem macOS Catalina viele neue Funktionen spendiert. Wir zeigen die zehn wichtigsten.
Nach mehr als 40 Jahren modernisiert die U.S. Air Force ein Computersystem, das die US-Atomstreitkräfte koordiniert. Allerdings nur maßvoll, denn die museale Hardware gilt als sicher vor Hackern.
„Welcome to Video“ war laut Ermittlern eine der „schlimmsten Ausprägungen des Bösen“. Dank einer weltweiten Operation konnten 23 Kinder befreit und viele Nutzer festgenommen werden.
Mit einer Warnung vor chinesischen Tech-Konzernen will Zuckerberg auch die eigene kontroverse Entscheidung verteidigen, Lügen von US-Politikern im Wahlkampf zuzulassen.
Die Gesichtserkennung der neuen Google-Smartphones schaltet den Bildschirm auch dann frei, wenn der Besitzer die Augen geschlossen hält. Ein nicht ganz unproblematisch Verhalten.
Das Bundeskriminalamt sucht nach drei Personen, die das Video des Täters von Halle live im Netz angesehen haben. Während die digitalen Spuren noch geprüft werden, gibt es bereits die politische Forderung nach mehr Überwachung.
Jedes Jahr erscheinen Hunderte neue Brettspiele. Manche Highlights gehen in dieser Masse unter. Hier sind zehn Tipps.
An diesem Freitag beraten die Innenminister über Reaktionen auf den Anschlag in Halle. Die SPD-Vertreter machen dafür Vorschläge, die vor allem auf Social-Media-Plattformen zielen.
Das BSI beobachtet immer mehr Hackerattacken. Neben Privatpersonen und Unternehmen treffen die Angriffe zunehmend auch öffentliche Einrichtungen.
Das Display der neuen Apple Watch ist jetzt immer an, ein Kompass ist eingebaut und gegen Aufpreis gibt es edle Gehäusematerialien. Reicht das, um ein Upgrade zu rechtfertigen? Ein Fazit nach vier Wochen Test.
Trotz Netflix und Spotify werden Filme und Musik immer noch millionenfach illegal heruntergeladen. Ein 54-jähriger Aachener soll mit illegalen Downloads 50 Millionen Euro umgesetzt haben.
Über „Share-Online.biz“ wurden illegale Kopien von Kinofilmen und Serien verbreitet – ein kriminelles Geschäft mit Millionenumsätzen. Jetzt gingen Ermittler gegen die mutmaßlichen Betreiber des Portals vor. Auch Nutzern droht Ärger.
In der digitalen Debatte geben seit einiger Zeit europäische Bücher einen neuen Ton an. Das hat mit der Stärke der Geisteslwissenschaften in Europa zu tun – und mit deren Krise in den USA.
Das Internet ist gefährlich. Dann, wenn es als Radikalisierungmaschine wirkt. Das Fundament dafür liefert die Gesellschaft – im Fall Halle durch die Allgegenwart des Antisemitismus, rechts wie links.
Ein Umschlagplatz für Drogen und Waffen? Ein Werkzeug für Aktivisten? Im „Netzteil“-Podcast beantwortet der Hacker Linus Neumann Nutzerfragen zum Darknet – und erklärt, was dort wirklich passiert.
Mehr als 200 Server von Porsche waren am Dienstag ausgefallen: Nach SPIEGEL-Informationen stand dadurch nicht nur die Produktion vorübergehend still. Das Problem sei intern entstanden, sagt das Unternehmen.
Wichtige Politiker stehen „nicht komplett“ über Twitters Nutzungsbestimmungen, teilt die Firma mit – ein bisschen aber schon. Sie werden fortan stärker, aber immer noch sanfter als andere Nutzer sanktioniert.
Algorithmen sollen Behörden helfen, Entscheidungen zu fällen. Doch die Programme sind nicht unparteiisch, haben Forscher des KIT festgestellt.
Die SPD setzt bei der Mitgliederbefragung zur neuen Parteispitze auf ein umstrittenes E-Voting-Verfahren. Ein Wahlsystem des Herstellers hatte bereits in der Schweiz für Ärger gesorgt.
Die neuen Pixel-Smartphones haben einen Radarchip, der eine berührungslose Gestensteuerung ermöglicht. Eindrucksvoller aber dürfte die Kamera sein. Die Preise sinken sogar – und Google hat noch mehr zu bieten.
Einen Fluch-Leitfaden gibt es schon länger, jetzt kündigt Microsoft die Einführung von Textfiltern gegen Hassrede auf seiner Spieleplattform Xbox Live an. Eines Tages könnten sie Sprachchats beeinflussen.
„Fortnite“ ist wieder spielbar. Nach knapp 40 Stunden Zwangspause ist das Online-Spiel seit Dienstagmittag wie gewohnt online. Fans erwartet eine neue Spielwelt mit neuen Möglichkeiten.
Extremismusforscherin Julia Ebner erklärt, wo Seehofer mit seinem Kommentar zur Gamer-Szene recht hat, wo nicht – und wie sich Communities von Gamern, Rassisten und Antifeministen überlappen.
Seehofer erntet für seine Aussagen über die Gamer-Szene Kritik von allen Seiten. Doch das Problem ist komplexer, als das allgemeine Abgewatsche des Innenministers vermuten lässt.
Von der fünften Mobilfunkgeneration versprechen sich viele viel: Nutzer mehr Leistung, Provider mehr Umsatz, Ausrüster fette Gewinne. Ob es so kommt, hängt auch vom Fall Huawei ab.
Teaser
Die Macher von „Fortnite“ sind Profis darin, Aufmerksamkeit auf ihr Produkt zu lenken. Jetzt ist das Onlinespiel stundenlang offline genommen worden – ein PR-Schachzug, der manchen Fans sauer aufstößt.
Nach den Morden von Halle machen Horst Seehofer und die Union Druck auf Anbieter verschlüsselter Chat-Apps. Sie sollen Nachrichten ihrer Nutzer für die Polizei decodieren. Dabei nützt Verschlüsselung mehr, als sie schadet.
In Google-Bewertungen verspotten Nutzer den Dönerimbiss, in dem der Attentäter von Halle einen Mann erschossen hat. Die Reaktionen darauf zeigen, was sich gegen Hass und Hetze im Netz tun lässt.
Im Streit über Huaweis Beteiligung am Aufbau der deutschen 5G-Netze hat sich die Bundesregierung klar positioniert: Kein Anbieter soll außen vor bleiben. Den USA wird das nicht gefallen.
Die Bundesregierung will den Aufbau des 5G-Netzes einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge auch für den umstrittenen chinesischen Netzwerkausrüster Huawei öffnen. Das Kanzleramt hat offenbar interveniert.
Als Reaktion auf die Attacke in Halle will Innenminister Seehofer Inlandsgeheimdiensten die Überwachung verschlüsselter Kommunikation erleichtern. Der Datenschutzbeauftragte protestiert.
Horst Seehofer und das Internet werden keine Freunde mehr. Jetzt will der Innenminister als Reaktion auf den rechtsradikalen Anschlag in Halle die „Gamerszene“ beobachten – die reagiert mit ätzendem Spott.
Der Attentäter von Halle hat sich offenbar auch im Internet radikalisiert. Sascha Lobo diskutiert in seinem Podcast, welche Rolle die Digitalisierung bei dem rechtsextremen Terroranschlag spielte.
„Concrete Genie“ ist ein etwas anderes Exklusivspiel für die Playstation 4, das vom Mobbing unter Jugendlichen erzählt. Die Stärken des Mediums Videospiel setzt es dabei gekonnt ein.
In sozialen Netzwerken lassen sich die Identitäten von Oppositionellen zum Teil unnötig leicht ermitteln. Dank eines Programmierfehlers ging das auch über Gästelisten von Facebook-Veranstaltungen.
Das ehemalige Bürgerkriegs-Land baut das erste Smartphone „Made in Africa“ –
das wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen.
Mit der Gesundheits-App „Ada“ sollen Patienten herausfinden, welche Krankheit sie haben. Doch sensible Patientendaten werden dabei angeblich auch an US-Unternehmen geschickt. Die Entwickler weisen das zurück.
Der Anschlag in Halle weckt bei vielen Menschen Videospiel-Assoziationen, vor allem durch das per Kopfkamera aufgenommene Video. Doch nicht hinter jedem Bezug zur Gamingkultur steckt Kalkül.
Der Angreifer von Halle versuchte offenkundig, das Vorgehen des Christchurch-Attentäters nachzuahmen. Sein eigentlicher Plan scheiterte – doch die Digitalspuren des Anschlags könnten noch gefährlich werden.
Sollten wir weniger über den Attentäter reden, um ihm nicht die Aufmerksamkeit zu schenken, die er sucht? Klingt einleuchtend, kann aber ebenso gefährlich sein.
Der Täter von Halle inszenierte seine Tat für eine Online-Subkultur, deren Mitglieder Fremde hassen und Frauen verachten.
Der Angreifer von Halle übertrug die Tat live über die Web-Plattform Twitch. Dort fand er zunächst kaum Zuschauer. Doch Maßnahmen der Onlinedienste gegen eine Weiterverbreitung werden schnell ausgehebelt.
Die ersten hunderttausend Euro fließen und bald sollen Millionenbeträge folgen: Der Bund fördert erstmals direkt die Entwicklung von Games. Doch der Blick auf 2020 ist für Entwickler schon wieder ernüchternd.