Uwe Tellkamp kritisiert Gendern als »eine Vergewaltigung von Sprache«
In Neubrandenburg wollte Uwe Tellkamp seinen neuen Roman vorstellen. Dabei kam die Sprache aufs Gendern – und der Autor wurde deutlich.
In Neubrandenburg wollte Uwe Tellkamp seinen neuen Roman vorstellen. Dabei kam die Sprache aufs Gendern – und der Autor wurde deutlich.
Bye bye my Love, mach et joot: Erry Stoklosa und Günther »Bömmel« Lückerath verlassen die Kölner Kultband nach mehr als 50 Jahren. An Silvester treten sie das letzte Mal mit ihrer Gruppe auf.
Bekannt wurde er als Familienvater in der WDR-Dokuserie »Die Fussbroichs« – ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis in Bronze. Nun ist der Kölner Fred Fussbroich im Alter von 81 Jahren gestorben.
Ob Berlinale, Cannes oder Venedig: Am Programm von Filmfestivals lässt Werner Herzog kein gutes Haar, Gleiches gilt für die Werke anderer Regisseure. Seine eigenen Produktionen kommen besser weg.
Manche Fragen sind eigentlich zu groß, um sie kurz zu beantworten. Wir haben Autorinnen und Autoren gebeten, es trotzdem zu versuchen. Hier schreibt der Schweizer Schriftsteller über die Schwierigkeit, einen Begriff zu fassen.
In welcher Stadt wurde Heinrich Böll geboren? Und wie viele Verse hat ein Sonett? Ist Ihr Wissen zu Literatur auf dem neuesten Stand? Testen Sie es hier.
Von »Star Wars« zum Superheldenfilm: Für die vierte »Captain America«-Verfilmung schlüpft der US-Schauspieler Harrison Ford in die Rolle von General Ross. Er folgt damit auf den im März verstorbenen William Hurt.
Die Jury preist »Kühnheit und Wagemut« des Romans: Für »The Seven Moons Of Maali Almeida« hat der Schriftsteller Shehan Karunatilaka in diesem Jahr den renommierten Booker-Literaturpreis bekommen.
Die Jury preist »Kühnheit und Wagemut« des Romans: Für »The Seven Moons Of Maali Almeida« hat der Schriftsteller Shehan Karunatilaka in diesem Jahr den renommierten Booker-Literaturpreis bekommen.
Kim de l’Horizon erhält den Deutschen Buchpreis 2022 für den Roman »Blutbuch«. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.
Unter strenger Geheimhaltung hat die israelisch-iranische Musikerin Liraz in Istanbul ein Album mit iranischen Musikerinnen aufgenommen. Die Songs sind inzwischen auch bei Protesten in Teheran zu hören.
Buchkäufe im Netz boomen: Bereits im ersten Jahr der Pandemie haben viele Menschen Bücher im Internet gekauft. 2021 ist der Umsatz noch einmal deutlich gestiegen. Dafür gehen die Verkäufe in Buchhandlungen zurück.
Pro und Contra psychoaktive Substanzen: Bei diesem »Tatort« über eine tödliche LSD-Therapie kippte die heitere Drogenreflexion gegen Mitte in einen infantilen Klamauk. Oder sind Sie anderer Meinung?
»Jesus war der Begründer eines ekstatischen Pilzkultes!« Dieser »Tatort« über eine tödliche Therapiesession mit LSD reiht Fakten, Mythen und infantilen Mumpitz zum Thema Drogen aneinander.
Nach Feist ist nun auch Beck aus einer gemeinsamen Tour mit Arcade Fire ausgestiegen. Grund dürften die Vorwürfe gegen Bandleader Win Butler sein. Er soll missbräuchliche Affären mit Fans gehabt haben.
Neue Beschwerde über Bill Murray: Schauspieler Seth Green (»Austin Powers«) wirft Murray vor, dass er ihn als Neunjährigen bei Dreharbeiten an den Knöcheln gepackt und in einen Mülleimer habe fallen lassen.
Der Roman über einen Australier, der in einem Slum in Bombay untertaucht, war ein riesiger Erfolg. Nun ist »Shantaram« nach fast 20 Jahren fehlgeschlagener Versuche als Serie verfilmt worden. Hat sich die Mühe gelohnt?
Aktivistinnen kleben sich an Kunst, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. Ihr Anliegen ist ehrenwert – aber die Form des Protests sinnlos. Man könnte genauso gut damit drohen, Katzenbabys hinzurichten.
Der britische Schauspieler Robbie Coltrane, bekannt für seine Rolle als Hagrid, ist im Alter von 72 Jahren verstorben.
Wenn der Rausch in den Horror kippt: Janneke und Brix ermitteln in Frankfurt gegen einen Therapeuten, dessen Patienten bei einer LSD-Sitzung starben. Ein »Tatort«, so zwiespältig wie das Thema Drogen selbst.
Wie ein Happy-Meal am Strand: Die Red Hot Chili Peppers veröffentlichen mit »Return of the Dream Canteen« das zweite Doppelalbum in diesem Jahr – und geben sich darauf eher mild als wild. Und: Neues von Bill Callahan.
Der britische Musiker sammelt seit seiner Kindheit Objekte, die ihm etwas bedeuten. Jetzt hat Cocker daraus das Buch »Good Pop, Bad Pop« gemacht. Eine Inventur seines Lebens.
Während in ihrer Heimat der Ausnahmezustand herrscht, kämpfen die bekanntesten Schriftsteller der Ukraine mit Worten für ihr Land . Unterwegs mit den drei Heimatlosen Serhij Zhadan, Andrej Kurkow, Oksana Sabuschko.
In ihrem Buch »Gekränkte Freiheit« ergründen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey die Motive von Querdenkenden und Querulanten. Deren Weltsicht offenbart ein Missverständnis von Liberalität.
Sie ist Deutschlands bekannteste Krimiautorin – und schreibt auch mit 87 Jahren noch weiter. Hier spricht Ingrid Noll über die Kunst, gut zu altern, heimtückische Frauen und die Abgründe der Menschen.
Mal lautet der Vorwurf Rassismus, mal Sexismus: Immer wieder werden Kinderbücher wegen einzelner Formulierungen kritisiert. Die einen wollen Begriffe streichen, die anderen das Werk bewahren. Passen Klassiker noch in die Zeit?
Ist viel zu arbeiten für Mütter der einzige Weg zur Gleichberechtigung? Publizistin Teresa Bücker plädiert in ihrem Buch dafür, die Arbeitszeit auf maximal 30 Stunden zu reduzieren – für alle. Welche Vorteile das hätte.
Zwei beliebte Filmreihen kommen zurück ins Kino: Für die Komödien »Die nackte Kanone« und »Sister Act« sind Fortsetzungen geplant. Whoopi Goldberg hat schon erste Wunschdarsteller im Kopf.
Bekannt wurde er mit seinen Rollen als Sam Hawkins und Hadschi Halef Omar in mehreren »Karl May«-Verfilmungen. Nun ist der Schauspieler Ralf Wolter im Alter von 95 Jahren gestorben.
Die steigenden Energiekosten machen auch Kultureinrichtungen zu schaffen. Claudia Roth verspricht mit einer »substanziellen Summe« zu helfen. Die Kulturstaatsministerin erwartet dafür aber eine Gegenleistung.
Der Kapitalismus? Natürlich zum Kotzen! Schön einfach hält es Ruben Östlund in seinem Cannes-Triumph »Triangle of Sadness«. »Earwig« entführt dagegen ins Surreale – das sind die Filmstarts im Kino und Streaming.
In seinem »Tagebuch einer Invasion« beschreibt Andrej Kurkow die Vorgeschichte des Ukrainekriegs. Für sein »moralisches Verantwortungsbewusstsein« erhielt der ukrainische Autor nun den Geschwister-Scholl-Preis.
Er soll’s richten: Der seit dem Abtritt von Deniz Yücel zerstrittene Schriftstellerverband PEN Deutschland hat den Lyriker José F. A. Oliver zu seinem Präsidenten gewählt – nach zwei Rücktritten binnen weniger Monate.
Schlagzeuger Roger Taylor bezeichnet das Stück als »kleines Juwel«: Queen bringen mit »Face It Alone« erstmals seit acht Jahren einen neuen Song heraus. Die Band hätte das Lied beinahe vergessen.
Seit 40 Jahren ist sie in der »Halloween«-Reihe als Laurie Strode zu sehen. Nun gelobt Jamie Lee Curtis vor laufender Kamera: Der kommende Film wird ihr letzter sein. Showmaster Jimmy Kimmel meldet Zweifel an.
Wie sehr beeinflusst die Familiengeschichte unser Leben? Darüber spricht SPIEGEL-Autorin Susanne Beyer mit den Autorinnen Luisa Neubauer, Alexa Hennig von Lange und Shelly Kupferberg. Sehen Sie die Aufzeichnung auf SPIEGEL.de.
1989 hätte Pierce Brosnan beinahe die Rolle als Batman bekommen. Nun verriet er, warum er seiner Einschätzung nach im Duell gegen Michael Keaton verlor: wegen eines scherzhaften Kommentars.
Die französische Schriftstellerin Annie Ernaux spricht sich für Boykotte gegen Israel aus. Zentralrats-Präsident Josef Schuster hält die Auszeichnung der Autorin mit dem Literaturnobelpreis für ein fatales Signal.
Im April wurden die Dreharbeiten zu »Being Mortal« unterbrochen, weil Hauptdarsteller Bill Murray eine Frau bedrängt haben soll. Inzwischen hat er ihr 100.000 Dollar gezahlt. Aber ob der Film weitergedreht wird, ist offen.
Früh wurde sie für einen Oscar nominiert, machte Karriere in Kino und Theater – und wurde weltweit bekannt durch die Rolle der Jessica Fletcher in »Mord ist ihr Hobby«. Nun ist Angela Lansbury mit 96 gestorben.
Seit Jahren kämpft Masih Alinejad gegen das Mullah-Regime und verbreitet die Botschaften iranischer Frauen. Westliche Feministinnen sieht sie kritisch – und fordert eine Entschuldigung von Claudia Roth.
»Die größte Neuigkeit für Millennials, seit AOL seinen Instantmessenger eingestellt hat« – so wird die Reunion von Blink-182 gefeiert. Mit Sänger Tom DeLonge geht es auf Welttournee, am Freitag soll ein neuer Song erscheinen.
Nach dem Antisemitismus-Skandal bei der Documenta werden zwei der Kuratoren zu Professoren in Hamburg. HFBK-Präsident Martin Köttering erklärt, warum er das als seine Aufgabe sieht.
Als Igor Levit am Sonntag mit dem Opus Klassik ausgezeichnet wurde, kritisierte sein Laudator AfD-Sympathisanten als »Vollidioten«. In der Aufzeichnung fehlen die Worte. Die Begründung des ZDF dafür klingt dürftig.
Nach der Aktion von französischen Schauspielerinnen fallen auch bei deutschen Stars wie Meret Becker die Locken – zur Unterstützung der Proteste in Iran.
Mit dem Kürzel CUS zeichnete 30 Jahre lang der Verfasser der beliebten Rätsel-Rubrik im »SZ-Magazin«, doch wer dahintersteckte, wussten Leserinnen und Leser nicht. Jetzt machte der Verlag eine traurige Mitteilung.
Nach den monatelangen Diskussionen über den Antisemitismus bei der Documenta soll jetzt eine Gruppe von Forschern auswerten, warum der Diskurs so festgefahren ist.
Das »Sommerhaus der Stars« beschließt seine Staffel mit einem eindrücklichen Bild im Sammelheft menschlicher Ekligkeit. Und dem naiven Wunsch der finalen Bauernverklappung.
Wankende Weltbilder, wackelige Ermittlungen: Der »Tatort« aus Göttingen erzählte auf brisante Weise von dem Mord an einer Studentin durch einen afghanischen Geflüchteten. Oder sind Sie anderer Meinung?
Wie alle Landtagswahlen war auch die Abstimmung in Niedersachsen ein Signal nach Berlin – oder eben nicht. Je nachdem, wen man fragt und wem man zuhört. Eine kleine Rundschau der Berichterstattung.