Berlinale: Tricia Tuttle vor dem Aus – Wolfram Weimer als treibende Kraft
Berlinale-Chefin Tricia Tuttle soll vor der Demission stehen, gedrängt von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Sollte sie gehen, wäre das Ansehen des Festivals zerstört.
Berlinale-Chefin Tricia Tuttle soll vor der Demission stehen, gedrängt von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Sollte sie gehen, wäre das Ansehen des Festivals zerstört.
Surf noir auf den Philippinen: Daniel Faßbenders Krimidebüt folgt einem Surfer-Detektiv wider Willen. Vertrautes Hardboiled-Gerüst, kluge Brechungen, viel Witz – und ein Blick auf Korruption und Gewalt.
Der Skandal-Auftritt eines Preisträgers könnte Folgen für die Zukunft der Berlinale haben. Das Aufsichtsgremium soll am Donnerstag zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Dabei könnte es auch um die Rolle von Festival-Chefin Tuttle gehen.
Wie es mit den Eishockeyprofis Shane und Ilya weitergeht, bleibt wohl noch etwas länger ein Geheimnis. Das Finale der Buchreihe hinter der viralen Serie soll sich verzögern.
Es ist einer der wichtigsten Kulturposten Frankreichs: Der erfahrene Museumsleiter Christophe Leribault soll Laurence des Cars an der Spitze des Louvre nachfolgen – nach dem großen Juwelendiebstahl und weiteren Problemen.
In drei Kategorien werden bei der Leipziger Buchmesse am 19. März Preise vergeben. Nun wurden die Nominierungen veröffentlicht. Frauen sind in der Überzahl – und wieder könnte ein Sachbuchpreis an einen Comic gehen.
Noch nie hat das Selbstkontrollorgan der deutschen Presse so viele erschienene Beiträge gerügt wie im vergangenen Jahr. Besonders viele Beschwerden verzeichnete der Presserat zur »Bild«-Zeitung.
Die Schauspielerin Iris Berben ist seit fast 20 Jahren in einer Beziehung – geheiratet hat sie jedoch nie. Das hat auch mit den »verkrusteten Normen« ihrer Vorfahren zu tun.
Judith Hermanns Großvater soll als Soldat der Waffen-SS in Polen an Gräueltaten beteiligt gewesen sein. Die Schriftstellerin hat sich für ihr neues Buch auf eine Spurensuche begeben – doch scheitert an der Monstrosität ihres Sujets.
Es war sein Durchbruch auf der Kinoleinwand: Schauspieler Timothée Chalamet ist ein Superfan des Science-Fiction-Films »Interstellar«. Deshalb machte ihm Freundin Kylie Jenner ein besonderes Geburtstagsgeschenk.
Eine Woche nach dem Eklat um KI-generierte Bilder im »heute-journal« hat ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten Fehler eingeräumt. Zugleich verteidigt sie die gezogenen Konsequenzen – und sieht in dem Fall sogar »eine Chance«.
Obwohl Zendaya zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen der Welt gehört, gilt sie als bodenständig und wenig extravagant. Für ihr Haustier gelten aber offenbar andere Regeln.
Vor 30 Jahren veröffentlichte John Perry Barlow die »Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace«. Was ist aus den Träumen der Techpioniere geworden?
Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Millionen zur Flucht gezwungen. Die Ärztin Iryna Fingerova hilft ihren Landsleuten, in Deutschland anzukommen. Als Autorin vermittelt sie, was es heißt, sein Zuhause zu verlieren.
US-Präsident Trump nutzte Isaac Hayes Soul-Klassiker »Hold on, I’m coming« mehr als 100 Mal unerlaubt im Wahlkampf. Die Nachkommen des Sängers hatten dafür drei Millionen Dollar gefordert. Jetzt haben sie sich geeinigt.
Taylor Swift ist mit »Opalite« ihr 14. Nummer-1-Hit in den USA gelungen, so viele hat sonst nur noch Rihanna. In der gesamten Geschichte der Billboard Hot 100 liegen nur noch zwei Künstler vor den beiden.
Die Schauspielerin ist den meisten als »Emily in Paris« bekannt. Nun soll Lily Collins eine Hollywood-Ikone spielen. Viel Umstyling braucht sie für die Rolle wohl nicht.
Nach ihrer Hauptrolle in »Stranger Things« wird Winona Ryder bald in einem weiteren Popkultur-Phänomen zu sehen sein. Die Schauspielerin übernimmt eine Gastrolle in der Netflix-Serie »Wednesday«.
Bei der Verleihung der britischen Filmpreise waren mehrfach rassistische Entgleisungen zu hören. Obwohl die Sendung aufgezeichnet war, wurden die Zwischenrufe nicht herausgeschnitten. Dies hat die BBC nun nachgeholt.
Einst versprach er, für niedrige Konzertpreise zu kämpfen, jetzt kassiert Trump-Freund Kid Rock bis zu 5000 Dollar pro Ticket. Journalisten, die darüber berichtet haben, wünscht der Sänger nun den Zorn höherer Mächte an den Hals.
Eine Netflix-Doku zeichnete den Absturz von Haftbefehl nach sowie einen scheinbar erfolgreichen Entzug. Jetzt hat der Rapper gestanden, dass er rückfällig wurde. Zudem präsentierte er eine wenig empfehlenswerte Drogenalternative.
Bauer Patrick reitet auf der trächtigen Wanja, Gil Ofarim »darf« ein letztes Mal nichts sagen und die Moderatorin fremdelt mit ihrem Publikum: So schräg war das finale Dschungelcamp-Wiedersehen.
Ein Pressefoto, das den ehemaligen Prinzen nach seiner Befragung durch die Polizei zeigt, ging um die Welt. Jetzt haben Aktivisten das Bild im Pariser Louvre ausgestellt – mit goldenem Rahmen und sarkastischem Titel.
Ein »Du« muss man sich erarbeiten. Das findet jedenfalls der Schweizer Bestsellerautor Martin Suter. Auch ein gepflegtes Auftreten hält er für unerlässlich – bei allen sozialen Interaktionen.
Mordversuch am eigenen Vater: Der letzte »Tatort« mit Kommissarin Herzog sollte von den Spätfolgen des Bosnienkrieges erzählen, drehte sich aber sehr um die Konflikte im Ermittlungsteam. Oder sind Sie anderer Meinung?
Er führte die Nominierungen an, nun hat der humorige Politthriller »One Battle After Another« bei den britischen Baftas in sechs Kategorien abgeräumt. Doch es gab auch einen Überraschungssieger, der mit den Tränen kämpfte.
Unser Kolumnist zeigt an Beispielen aus der Literatur, wie kraftvoll die deutsche Sprache sein kann. Folge 131: Perlen des Lokaljournalismus – aus der »Dithmarscher Landeszeitung«.
Andrew in Großbritannien, Marius Borg Høiby in Norwegen: Zwei Verfahren, die zum Lackmustest für die Monarchie werden. Nicht nur die Krone erodiert, sondern das Format »Royal Family« – als moralische Erzählung, Bild und Versprechen.
Das Dortmunder Team ermittelt in einem Fall, der zum Bosnienkrieg in den Neunzigern führt. Faber und Herzog sind aber vor allem mit eigenen mörderischen Konflikten beschäftigt. Der »Tatort« als Verschleißkrieg, der niemals endet.
Isabelle Huppert kam in Weiß, Lars Eidinger in Schwarz, Sandra Hüller in Schwarz und Weiß. Was Channing Tatum, Pamela Anderson oder Amanda Seyfried bei der Berlinale trugen? Sehen Sie hier die besten Fotos.
Auf der Berlinale-Bühne wurde der Gazakrieg zum Thema – und löste politischen Gegenwind aus: CSU-Landesgruppenchef Hoffmann spricht von »antisemitischen Ausfällen« und fordert Konsequenzen.
Eltern, die am Handy kleben, begrüßen das Social-Media-Verbot. Ein Onkel in der AfD, der zu einem Job verhilft? So blicken die Cartoonisten Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Miriam Wurster auf das Geschehen der Woche.
Nachdem das ZDF eine US-Korrespondentin wegen KI-generierter Inhalte abberufen hat, erhält sie Rückendeckung von Sender-Urgestein Claus Kleber. Der sagt: Fehler könnten den Besten passieren.
Müder Jahrgang? Von wegen. Mit Sandra Hüller und İlker Çatak gehören deutsche Stars mit politischen Filmen zu den Gewinnern. Am Ende durften alle ihre Meinung sagen – und sich auf einen gemeinsamen Gegner einigen.
Den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung hat Sandra Hüller gewonnen. Sie wurde für ihre Rolle im Drama »Rose« ausgezeichnet. Den Goldenen Bären gewann das Politdrama »Gelbe Briefe« des Berliner Regisseurs İlker Çatak.
Sie überreichte den wichtigsten Preis der Oscars – doch die Organisatoren hätten sie brüskiert, sagt Liza Minnelli. Sie habe nicht auf einem Regiestuhl Platz nehmen dürfen und deshalb Fehler gemacht.
Im hohen Alter kann man die Lautstärke noch mal richtig hochdrehen – findet zumindest Ex-Captain-Kirk-Schauspieler William Shatner. Und greift zur E-Gitarre.
Gesamtdeutsch versprochen, am Kiosk im Westen kaum zu finden: Die »Ostdeutsche Allgemeine Zeitung« startet mit großem Anspruch – und liest sich dann wie ein Blatt, das Widerspruch als Störgeräusch behandelt.
Die offizielle Einweihung ist erst für Juni geplant, doch nun ist das neue Kreuz der Basilika Sagrada Família in Barcelona fertiggestellt. Vollendet soll der Bau der Kirche aber erst in etwa zehn Jahren sein.
Dieses Bild macht weltweit die Runde: Der frühere Prinz Andrew zeigt sich panikgefrostet. Woran denkt er nach seiner Festnahme? Man darf sich an die in Schreck geratenen Sünder auf alten Höllenbildern erinnert fühlen.
Haushalte in Deutschland sollen von Januar 2027 an monatlich 18,36 Euro und damit 28 Cent mehr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen als bisher. Die Expertenkommission hat ihren ursprünglichen Vorschlag damit gesenkt.
Der »Tatort« aus Dortmund ist das TV-Revier mit dem höchsten Menschenverschleiß. Jetzt meldet sich Stefanie Reinsperger vom Dienst ab – in einem überreizten Plot um interne Ermittlungen und Kriegstraumata.
Peaches ist zurück, mit ihrem ersten Album seit 2015. Auf »No Lube So Rude« ist die Ikone des sexuellen Empowerments politisch wie nie – wenn auch schwer hörbar.
Auf der Berlinale etwas über Gaza und Israel erfahren? Das geht! Zum Beispiel in den Filmen »Where to?« und »Chronicles from the Siege«. Sie erzählen mehr über das Schicksal der Menschen als die überhitzte Debatte.
Bei einer Aufführung des Theaterstücks »Richard III.« in Berlin ist eine Zuschauerin verletzt worden. Der Grund: Schauspieler Lars Eidinger war ein Degen aus der Hand gerutscht. Die Vorstellung wurde abgebrochen.
In einem Beitrag über die ICE-Behörde in den USA hat das »heute journal« KI-Bilder und falsch zugeordnete Aufnahmen genutzt. Nun muss die New-York-Korrespondentin des ZDF ihren Posten räumen.
Ein bisschen »Testo«, ein bisschen »Bad Banks«, aber nichts davon richtig: »Banksters« ist die erste deutsche Serie für HBO Max. Sie zeigt, wie immer mehr Streamer mit immer weniger Ideen um den hiesigen Markt kämpfen.
James Cameron sorgt sich um die Kinobranche. Der Regisseur sieht diese offenbar durch die geplante Warner-Übernahme von Netflix gefährdet. In einem Brief an einen US-Senator warnt Cameron vor »katastrophalen Folgen«.
Die Heavy-Metal-Band Judas Priest ist seit rund 50 Jahren im Geschäft. Der große Unterschied von damals zur heutigen Zeit? Früher habe man als Nachwuchsmusiker mehr Zeit gehabt, sagt Sänger Rob Halford.
Als »McSteamy« in der Serie »Grey’s Anatomy« wurde Eric Dane zum Star, in »Euphoria« zeigte er seine dunkle Seite. Im vergangenen Jahr machte der Schauspieler eine ALS-Diagnose öffentlich – nun ist er der Krankheit erlegen.